
Dichte Rauchwolken in Untersiemau: In der Nacht von Sonntag (19. April) auf Montag (20. April) ist in einem Wohnhaus in der Gemeinde des oberfränkischen Landkreises Coburg ein Feuer in einem Wohnhaus ausgebrochen. Wie das Polizeipräsidium Oberfranken mitteilt, ging die Information kurz nach Mitternacht bei der Integrierten Leitstelle ein.
Was ist passiert? Nach bisherigen Erkenntnissen der Beamtinnen und Beamten wurde ein 60-Jähriger aus dem Schlaf geweckt, weil er Rauch in seinem Haus bemerkte. Er verständigte laut Polizei eine Nachbarin, die den Notruf absetzte.
Eigene Löschversuche des Bewohners blieben erfolglos. Als Feuerwehr und Polizei vor Ort eintrafen, loderten die Flammen bereits lichterloh - das Gebäude stand laut Mitteilung in Vollbrand.
Der 60-Jährige, der sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs alleine im Anwesen befand, erlitt eine Rauchgasvergiftung und kam ins Krankenhaus.
Bis in die frühen Morgenstunden dauerten die Löscharbeiten der Feuerwehr an. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden aktuell auf über 100.000 Euro.
Wie es zu dem Feuer kommen konnte, ist bislang unklar. Die Brandfahnder der Kriminalpolizei Coburg haben die Ermittlungen übernommen.
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