
In diesem Jahr sorgt der Mai für besonders viel Urlaubsfreude: Mehrere bundesweite Feiertage fallen in den Monat. Wer die Brückentage zusätzlich klug nutzt, hat also perfekte Voraussetzungen für Kurztrips.
So fällt der Tag der Arbeit am 1. Mai im Jahr 2026 auf einen Freitag. Der zweite Feiertag im Mai, Christi Himmelfahrt am 14. Mai, ist - wie in jedem Jahr - ein Donnerstag. Dieser Tag ist auch als Vatertag bekannt. Mit einem Urlaubstag am Freitag, 15. Mai, lassen sich vier freie Tage herausholen. Pfingsten fällt heuer auf den 24. und 25. Mai. Da Pfingstmontag ohnehin immer ein Montag ist, haben Arbeitnehmende drei Tage frei. Wer verlängern möchte, kann mit vier investierten Urlaubstagen neun Tage Auszeit einlegen.
Doch wohin in dieser Zeit? Wir haben eine Auswahl an Ideen für Kurztrips in Franken gesammelt.
Wandern in der Fränkischen Schweiz: Diese Wege mit Start in Egloffstein laden zur Erholung ein
Um an einem verlängerten Wochenende etwas Ruhe und Kraft zu tanken, eignen sich Wandertouren durch die Landschaft Frankens ideal. Dafür bietet sich etwa die Fränkische Schweiz mit ihren zahlreichen Wegen wie zum Beispiel den Kulturwegen Egloffstein an. Mit einem historischen und vier geographischen Rundwegen führen diese zu den schönsten Plätzen der Gemeinde Egloffstein. Auf Informationstafeln lernen Wanderinnen und Wanderer mehr über die Landschaft, das Umland und den Ort selbst.
Kulturweg Nummer eins startet am Wanderparkplatz in Egloffstein und geizt nicht mit vielen kleinen landschaftlichen Attraktionen. Unterwegs lassen sich etwa das Felsentor ansehen oder die Frauenhöhle mit der Taschenlampe erforschen. Von der Hochfläche über die Wälder: Auf dem gut 13 Kilometer langen Rundweg ändert sich das Landschaftsbild ständig. Weitere Sehenswürdigkeiten sind dem Markt Egloffstein zufolge das alte Bewässerungssystem bei Mostviel und der Balkenstein sowie der Pfarrfelsen, von denen Wanderer am Ende des Rundwegs einen Blick über das ganze Tal haben. Insgesamt dauert der Rundweg gut 4,5 Stunden reine Gehzeit. Unterwegs gibt es mehrere Einkehrmöglichkeiten - mehr Zeit einplanen macht also Sinn.
Auch Kulturweg Nummer zwei startet am Wanderparkplatz Egloffstein und führt entlang von Gewässern und durch den Wald. Die Gesamtdistanz, die man auf dieser Route zurücklegt, beträgt 14 Kilometer, die in ebenfalls 4,5 Stunden zu bewältigen sein sollten. Ähnlich lang ist Kulturweg Nummer drei, der unter anderem an Obstbäumen und dem Waldrand vorbei führt.
Deutlich kürzer ist Weg vier mit gut sieben Kilometern, für die man rund zwei Stunden einplanen sollte. Wieder ist der Ausgangspunkt der Wanderparkplatz in Egloffstein. Er führt unter anderem hinauf zur Kirchenruine Dietersberg, durch Buchenwald und entlang der Talkante, am Augustusfelsen vorbei zum Kugelspiel. Dort belohnt ein Blick ins Todsfeldtal, durch das es später hinab geht.
Verlängertes Wochenende eignet sich ideal für Radtour in Franken
Den Fahrtwind spüren, Kilometer sammeln und die Landschaften ganz nah bewundern: Dafür findet sich an einem verlängerten Wochenende Zeit. Franken bietet zahlreiche Radwege, die nur darauf warten, befahren zu werden. Mit dem Main-Radweg und dem Fünf-Flüsse-Radweg haben es gleich zwei fränkische Strecken 2026 in die Top Ten der beliebtesten Fernradwege in Deutschland geschafft, die der Allgemeine Deutschen Fahrrad-Club, kurz ADFC, in einem Ranking gekürt hat. Wer ein paar Tage Zeit hat, kann Abschnitte davon entlangradeln und dies mit Städtebesuchen verbinden.
Folgende Städte liegen am Main-Radweg und kommen für Stopps in Frage: Kulmbach, Lichtenfels, Bamberg, Schweinfurt, Würzburg, Gemünden am Main, Wertheim, Miltenberg, Aschaffenburg und Frankfurt am Main.
Städtetrip in Frankens Vielfalt: Dieser Ort gilt als echter Geheimtipp
Kulmbach in Oberfranken ist unter anderem für seine Biere und eine der imposantesten Burganlagen Deutschlands bekannt. Die Plassenburg thront unübersehbar über der ehemaligen Markgrafenstadt und in den Gassen wartet etwa ein Gewürzmuseum in alten Brauereigebäuden. Ein Besuch des Orts mit fränkischem Stadtbild lohnt daher sich allemal.
Zwar ist Bamberg längst kein Geheimtipp mehr, doch immer einen Besuch wert. 1993 wurde die Barockstadt zum Weltkulturerbe erhoben. Bei einem Streifzug durch die Stadt darf man sich auf denkmalgeschützte Gebäude und mittelalterlichen Charme plus barocke Fassaden freuen. Die Verbindung von Mittelalter und Barock symbolisiert etwa das Brückenrathaus mitten in der Regnitz. Auch vor den Toren der Stadt gibt es Burgen, Schlösser, Kirchen, Klöster und Museen zu entdecken.
Als Stadt mit italienischem Flair wird Würzburg oft bezeichnet. Auch hier führt der Main-Radweg vorbei. Die Universitätsstadt, die zwischen Weinbergen und dem Main liegt, ist für ihre Gebäude im Barock- und Rokokostil bekannt. Besonders die Würzburger Residenz aus dem 18. Jahrhundert zieht jedes Jahr zahlreiche Besucherinnen und Besucher an, ebenso locken Weinstuben, Weinkeller und Weingüter Menschen aus aller Welt an. Wer auf Kultur und ein leckeres Glas Wein steht, ist in Würzburg richtig.
Als absoluter Geheimtipp für einen Kurztrip innerhalb Bayerns gilt Miltenberg. Die Stadt liegt am Main-Radweg und ist eingebettet zwischen den Hügeln von Spessart und Odenwald am Main. Besucherinnen und Besucher erwartet dort mittelalterliches Fachwerk mit Bauwerken aus dem 16. und 17. Jahrhundert, das weltberühmte „Schnatterloch“ sowie die älteste Fürstenherberge Deutschlands.
Sommer naht: An diesen Seen in Franken lassen sich freie Tage verbringen
Im Mai steigen die Temperaturen bekanntlich, so mancher Tag fühlt sich bereits nach Sommer an. Wie gut, dass in Franken zwei der beliebtesten Badeseen Deutschlands liegen, wie ein Ranking von Holidaycheck zeigt: der Große Brommbachsee in Mittelfranken und der Naturbadesee Arnstein in Unterfranken.
Der Große Brommbachsee hat dabei nicht nur an übermäßig warmen Tagen seinen Reiz, auch so lädt er etwa zu einem entspannten Ufer-Spaziergang oder einem Campingwochenende auf einem der umliegenden Zelt- und Stellplätze ein.
Wer es eher überschaubar mag, ist im unterfränkischen Arnstein richtig. Auf der angrenzenden Liegewiese des Naturbadesees finden Besucherinnen und Besucher Erholung. Der See liegt am Ortsrand der Stadt, direkt am Werntal-Radweg. Er entstand im Zuge der Landesgartenschau im Jahr 1997 und ist seither bei Einheimischen und Gästen beliebt.
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