
Der Komiker Torsten Sträter hatte bereits Anfang des Jahres mehrere Termine seiner aktuellen Tour „Mach mal das große Licht an“ abgesagt - nun folgen auch weitere Ausfälle im April. Der Grund: Der 59-Jährige ist an einem Tumor erkrankt und befindet sich nach eigenen Angaben seit mehreren Wochen in intensiver medizinischer Behandlung. Das teilte er am Dienstag (14. April) auf seiner Homepage mit.
„Leider können die Auftritte für den Monat April noch nicht stattfinden und werden verschoben“, schreibt Sträter. Auch ein Auftritt am 27. April in Bamberg war geplant.
Torsten Sträter in intensiver Behandlung
Zugleich reagiert er auf Spekulationen der vergangenen Monate: „Ich weiß, viele haben sich gefragt, was los ist. Ich kann Sie einerseits beruhigen: Es sind keine Depressionen. Dummerweise ist es stattdessen ein Tumor. Meine gesundheitlichen Probleme sind also eher physischer Natur.“
Er befinde sich „in den Händen überaus fähiger Ärztinnen und Ärzte“ und werde derzeit so intensiv behandelt, dass Auftritte nicht möglich seien. Um welche Art von Tumor es sich handelt, ließ Sträter offen. Weitere Details werde er nicht veröffentlichen und bat zugleich um Respekt für seine Privatsphäre.
Trotz der Diagnose zeigt sich der Komiker gewohnt selbstironisch. Die Behandlung habe er bislang gut vertragen, erklärt er - „wenn man davon absieht, dass mir mein kompletter Bart auf den Pullover rieselte.“ Dieser wachse jedoch bereits nach, fügt er hinzu, „vermutlich werden Bärte generell überschätzt.“
Schon bald Rückkehr auf die Bühne geplant
Für den Mai stellt Sträter eine Rückkehr in Aussicht. Dann will er wieder auf der Bühne stehen - auch wenn er offenbar mit einem Augenzwinkern ergänzt: „Bitte haben Sie auch Verständnis dafür, dass ich in meiner Show aus Erholungsgründen statt der üblichen drei Stunden vielleicht lediglich zwei Stunden vierzig spiele.“
Für die abgesagten Shows im April stehen bereits Ersatztermine fest. So soll der Auftritt in Bamberg am 12. Mai nachgeholt werden.
Sträter zählt zu den erfolgreichsten Kabarettisten Deutschlands. Neben seinen Bühnenprogrammen ist er regelmäßig im Fernsehen präsent, unter anderem in der Comedyshow LOL: Last One Laughing. Zudem ist er bekannt für seinen offenen Umgang mit Depressionen, die er auch in seinen Programmen thematisiert. Seit 2018 engagiert er sich als Schirmherr der Deutsche Depressionsliga.