
Sicherheit und Datenschutz - das ist in der Zeit der Digitalisierung besonders wichtig für Menschen, die verschiedene Dienstleistungen und Anbieter online nutzen, vor allem, wenn es um private Angelegenheiten geht. Neben dem Messenger WhatsApp, dem Personen teilweise nicht mehr so ganz vertrauen, ist der Messenger Signal ein beliebter Ausweich-Anbieter.
Bei eben diesem gibt es nun Neuigkeiten, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Laut Martin Bartenberger, der als Head of Communications Europe für den Nachrichtendienst agiert, wurde der „sichere Messenger mit mehreren neuen Funktionen weiter verbessert“. Aber was genau gehört dazu?
Diese Punkte fallen unter die Verbesserungen, die für den Messenger geplant sind:
Orientierung in Gruppen verbessern - und das durch Mitgliedslabel: In einer Gruppe können laut Bartenberger demnach Beschreibungen in ein privates Profil hinzugefügt werden, die innerhalb einer Gruppe dann sichtbar sind. Das soll vor allem dazu beitragen, dass andere Mitglieder einer Gruppe die Funktion, Rolle oder Aufgabe innerhalb einer Gruppen besser im Blick behalten und verstehen können. Vor allem für „größere Communities wie Arbeitsgruppen, Nachbarschaftschats oder Vereine“ soll das ein hilfreiches Tool bilden, heißt es in der Pressemitteilung.
Sensible Daten schützen, mehrere Personen kontaktieren und noch mehr
Um Daten sensibel zu schützen, gibt es zudem bald eine Funktion, um Medien in Zukunft auch vom Desktop aus mit der Funktion der Einmalansicht zu versenden.
Ein weiteres neues Feature soll der Gruppenanruf mit bis zu 75 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sein. Dabei soll das „Ende-zu-Ende-verschlüsselt“-Prinzip bestehen bleiben und dadurch die Privatsphäre aller Teilnehmenden weiter geschützt bleiben.
Und was besonders interessant ist: Signal Desktop soll ab sofort auch im Microsoft Store verügbar sein, nachdem Windows-Nutzerinnen und -nutzer die Anwendung bislang nur über die Signal-Website herunterladen konnten. „Nach der Installation lässt sich Signal Desktop mit dem bestehenden Signal-Konto auf dem Smartphone verbinden, sodass Nachrichten, Sprach- und Videoanrufe bequem vom Computer aus genutzt werden können“, wird in der Pressemitteilung verkündet.