
Wer Phuket hört, denkt wohl zuallererst an Bilderbuchstrände. Doch nun gibt es Ärger im thailändischen Paradies. Wie das Portal reisereporter mit Verweis auf Nation Thailand berichtet, wurden am Strand der Insel Ko Raya nahe Phuket giftige Quallen gefunden wurden.
Dabei soll es sich um sogenannte Mondquallen handeln. Deren Gift sei zwar nicht tödlich, könnten aber Hautausschläge und Reizungen hervorrufen. Mehrere Exemplare schwebten demnach an der Wasseroberfläche oder lagen am Strand der Siam Bay auf Ko Raya.
Gegebenenfalls kann nach dem Kontakt mit einer der Quallen ein Arztbesuch nötig sein. Grundsätzlich zählen die Mondquallen aber zu den weniger giftigen Arten.
Immer wieder kommt es in den Gewässern rund um Thailand zur Sichtung von Quallen - darunter auch sehr viel gefährlichere Exemplare als die Mondqualle. Der ADAC berichtet von der Portugiesischen Galeere sowie der Würfelqualle. Kontakt mit Würfenquallen könne zu einem tödlichen Herz-Kreislauf-Versagen führen.
2015 berichtete die Bild über den Fall einer 20-jährigen Deutschen. Sie soll auf der Insel Koh Samui in der Nacht im Meer gewesen und dabei in Kontakt mit einer Würfelqualle gekommen sein. Die junge Frau verstarb daraufhin in einer Klinik. Wegen der Dunkelheit in der Nacht hatte die 20-jährige wohl am Strand aufgestellte Warnschilder übersehen.
Im September 2024 gingen Schlagzeilen durch die Medien, wonach an der Westküste der thailändischen Insel Phuket sogenannte Bluebottles entdeckt wurden. Die Quallen erinnern optisch ein wenig an aufgeblasene, blaue Plastiktüten. Sie sind giftig. Damals hieß es laut einem Bericht des Spiegels, dass die Nesseltiere wohl durch starke Winde Richtung Land getrieben worden waren.
Die Bluebottles gehören zur Gattung der Portugiesischen Galeere, vor denen auch der ADAC warnt. Die Tentakeln der blauen Wesen können bis zu zehn Meter lang werden. Berührungen mit den Tentakeln können starke Schmerzen und rote Striemen auf der Haut zur Folge haben. Lebensgefährlich sind diese Begegnungen in der Regel selten, es sei denn, der Betroffene erleidet einen allergischen Schock.
