
„Das war jetzt alles sehr spontan und tatsächlich überraschend“, sagt Katharina Schammann auf Nachfrage dieser Redaktion, als bekannt wurde, dass die Gastronomin in Schwabach ein zweites Café eröffnen möchte. In Nürnberg betreibt Schammann seit etwa eineinhalb Jahren das Herzglück in der Äußeren Sulzbacher Straße 190A (Höhe Steinplatte, kurz vor Erlenstegen) und versorgt dort seither mit Kaffee und selbstgemachten Kuchen, die rotierend gebacken werden.
Doch nicht nur die Kuchen und Gebäcke sind selfmade, sondern auch die Einrichtung, die Katharina Schammann selbst zimmerte – die Theke eingeschlossen. Neben wechselnden Kuchen bietet das Café Herzglück auch gegrillte Brote für „deftige Fans“ an. Außerdem „habe ich immer etwas Veganes und Glutenfreies da, damit hier alle etwas bekommen“, betont Schammann.
Damals, Ende 2024, zog sie mit ihrem Café von Schwabach nach Nürnberg. Dieser Redaktion sagte sie während des Besuchs, um das damals junge Herzglück zu inspizieren, dass sie den Gedanken an eine Vergrößerung ihres Cafés in Schwabach schon von Beginn an hatte. „Ich bin immer hier vorbeigefahren, wenn ich zur Schule meiner Tochter musste … und dann bin ich hier so reingerutscht.“
Es ging dann irgendwie doch schneller, als gedacht, denn die Fläche sei von der Größe für sie optimal geeignet gewesen und liege gut. Obschon weiter außen im Nürnberger Osten „aber die Leute, die hier sind, freuen sich und es kommen immer mehr Menschen auch aus dem Umland“, erklärte Schammann im Januar 2025 zu ihrer Entscheidung, nach Nürnberg zu ziehen. Damals hatte sie außerdem Sorge, dass es „in Schwabach bergab geht“.
Und jetzt? Jetzt gibt es die Rolle rückwärts. Denn die gelernte Systemgastronomin wird einen zweiten Standort am alten Standort eröffnen: Nämlich in der Goldschlägerstadt Schwabach. Ihre neue Adresse ist dann schon bald die Königstrasse 1 - in der kreisfreien Stadt ein Immobilien-Filetstück. „Eine Location am Marktplatz ist natürlich toll. War jedoch nicht geplant“, teilt sie der Redaktion zum Zweitbetrieb mit. Erneut in Schwabach durchstarten will sie deshalb, „weil ich dort schon von 2020 bis 2024 mit dem Herzglück war und somit immer noch viele treue Stammgäste habe“, erzählt sie.
Das Konzept werde vermutlich „ähnlich wie in Nürnberg vom Angebot her, allerdings gibt es noch keinen konkreten Plan, da ich ursprünglich nicht vor hatte, dieses Jahr einen zweiten Standort zu eröffnen“, erklärt sie weiter. Den Umbau beziehungsweise Ausbau werde Schammann wieder in Eigenregie durchführen, wie sie das auch in Nürnberg schon gemacht hat. Ab Mitte Juni kann sie loslegen, dann „kann ich beginnen, den Boden zu verlegen, zu streichen und die Theke zu bauen“. Mit dem erneuten Umbau in Eigenregie spart Katharina Schammann nicht nur Geld, sondern: „Man hat kreative Freiheit und es hat erstaunlich viel Spaß gemacht, dem Laden beim Gestalt annehmen zuzusehen.“
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