Nürnberg - WhatsApp plant aktuell eine neue Funktion, die den Messenger-Giganten nachhaltig verändern könnte. Auf anderen Plattformen ist die Änderung längst Standard.

Wer schon einmal zögerlich war, die eigene Handynummer herauszugeben, könnte schon bald von einem WhatsApp-Update profitieren: Der Messenger will künftig eine neue Funktion einführen, die vorsieht, dass Anwenderinnen und Anwender einen individuellen Nutzernamen festlegen. Das geht aus einem Bericht des Portals „WABetaInfo“ hervor.

Besserer Datenschutz durch Nutzernamen?

Durch das Update können Userinnen und User ihren Nutzernamen an andere weitergeben, um über die Plattform miteinander zu chatten. Bisher musste dazu die eigene Telefonnummer preisgegeben werden. Anhand der Änderung erhofft sich WhatsApp, Fortschritte im Bereich des Datenschutzes zu erzielen. Die Funktion soll in den nächsten Monaten schrittweise für alle Nutzerinnen und Nutzer zur Verfügung stehen, ein genaues Datum steht allerdings noch nicht fest.

Demnach soll der Messenger-Riese einige Regelungen für die Erstellung eines Nutzernamens vorsehen. Diese dürfen beispielsweise nicht mit „www.“ beginnen, um den Eindruck zu vermeiden, dass am anderen Ende eine offizielle Website chattet. Darüber hinaus müssen die Nutzernamen mindestens einen Buchstaben enthalten. Dadurch sollen Bezeichnungen, die lediglich aus Zahlen oder Sonderzeichen bestehen, verhindert werden.

Konkurrenz macht es vor - WhatsApp zieht nach

WhatsApp folgt mit der neuen Funktion verschiedenen Messenger-Konkurrenten wie Signal oder Telegram, bei denen die Vergabe von Nutzernamen längst möglich, aber nicht verpflichtend ist. Social-Media-Schwergewichte wie TikTok, X (ehemals Twitter) oder Instagram, ebenso Meta-Tochter wie WhatsApp, gehen einen Schritt weiter: Hier lassen sich Accounts seit jeder ausschließlich mittels des schon bei der Registrierung festgelegten Usernamens betreiben.

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