Nürnberg - Autofahrer aufgepasst, ein Blitzermarathon ist im Gange. Im Zuge der „Speedweek“ ist in ganz Deutschland, aber auch im europäischen Ausland mit mehr Radarfallen zu rechnen. Alles, was Sie wissen sollten, lesen Sie hier.

Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die Unfallursache Nummer eins bei tödlichen Verkehrsunfällen: 30 Prozent der Verkehrstoten im Jahr 2024 starben bei Unfällen, bei denen mindestens ein Beteiligter zu schnell unterwegs war. Das geht aus der Unfallstatistik des Statistischen Bundesamtes hervor. Um Geschwindigkeitsverstöße zu reduzieren und die Verkehrssicherheit zu erhöhen, finden auf Initiative des Polizeinetzwerks „Roadpol“ jährlich zwei „Speedweeks“ in ganz Europa statt.

Im April ist es wieder soweit: Vom 13. bis zum 19. April wird sowohl auf Autobahnen und Bundesstraßen als auch innerorts vermehrt kontrolliert. Der Fokus liegt auf unfallträchtigen Strecken und Gebieten mit besonderer Gefährdungslage, etwa an Schulen oder Baustellen. Der Höhepunkt der Aktion – nämlich eine 24-Stunden-Kontrolle – ist für Mittwoch, den 15. April, geplant.


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Wie der ADAC mitteilte, werden die Maßnahmen von den Bundesländern unterschiedlich umgesetzt. Während einige Länder über die gesamte Aktionswoche hinweg verstärkt kontrollieren, konzentriert sich der Blitzermarathon in Bayern auf den Schwerpunkttag am Mittwoch.