Fürth - Die Bierothek in Fürth ist Geschichte: Anfang April hat der Fachladen überraschend geschlossen. Hinter dem Abschied stehen persönliche Gründe des Betreibers.

Mit über 350 Biersorten aus aller Welt, Verkostungen und Seminaren war die Bierothek in Fürth über Jahre hinweg eine feste Anlaufstelle für Bierliebhaberinnen und -liebhaber. Doch nun ist Schluss: Der Fachladen hat vor wenigen Tagen geschlossen.

Am 4. April ging das letzte Bier über die Theke. Zuvor hatte ein großer Ausverkauf stattgefunden, bei dem nicht nur das Sortiment, sondern auch Teile des Inventars neue Besitzerinnen und Besitzer fanden. Seitdem sind die Türen geschlossen.

Den Abschied nimmt Betreiber Ronny Kunze teilweise mit Humor: „Ihr wisst ja, hier ist Hopfen und Malz verloren - und jetzt auch wirklich, denn ich werde die Bierothek schließen“, sagt er in einem Video auf Instagram.

Abschied „mit einem weinenden und einem lachenden Auge“

Zu den Gründen äußert sich Kunze offen in den sozialen Medien. Auf Facebook schrieb er, dass er sich aus „gesundheitlichen Gründen zurückziehen“ müsse. Auf Instagram erklärt er zudem: „Ich war dieses Jahr im Krankenhaus und mir geht es gesundheitlich noch nicht so gut.“ Das Geschäft sei gut gelaufen und er gehe „mit einem weinenden und einem lachenden Auge“. Für ihn ende damit ein Kapitel - die Bierothek habe ihn fünf Jahre begleitet. Zunächst war er in der Erlanger Filiale tätig, bevor diese schloss und er nach Fürth wechselte.

Wie es mit den Räumlichkeiten und für ihn weitergeht, ist derzeit noch unklar. Einen endgültigen Abschied will Kunze jedoch nicht formulieren: „Man sieht sich immer zweimal“, kündigt er auf Instagram an.

In der Bierothek Fürth drehte sich seit der Eröffnung 2016 alles um das Thema Bier. Neben besonderen Craft-Bieren und exotischen Braustilen gab es auch eine breite Auswahl an Büchern, Lebensmitteln und Zubehör. Ergänzt wurde das Angebot durch Veranstaltungen wie Verkostungen und Seminare rund um das hopfenhaltige Getränk. Die Bierothek ist mit weiteren Standorten in Bamberg, Nürnberg, München und Stuttgart vertreten.

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