Erlangen - Am Mittwochmorgen hat sich auf der A3 bei Erlangen ein Unfall mit einem VW-Bus ereignet. Die achtköpfige Familie, die im Bus saß, wurde verletzt, darunter sechs Kinder. Zwei Rettungshubschrauber waren im Einsatz.

Ein Unfall mit acht beteiligten und verletzten Personen ereignete sich am Mittwochmorgen auf der A3 zwischen Erlangen-Tennenlohe und dem Autobahnkreuz Fürth/Erlangen in Fahrtrichtung Würzburg.

Wie Marcus König, Pressesprecher der Feuerwehr Erlangen, gegenüber der Nachrichtenagentur News5 berichtet, lautete das Einsatzstichwort „Verkehrsunfall mit mehreren Pkw und eingeklemmten Personen“. Alarmiert wurden die Einsatzkräfte der Ständigen Wache aus Erlangen, der Feuerwehr Tennenlohe, der Feuerwehr Großgründlach und Eltersdorf.

Aus einer Pressemeldung der Verkehrspolizeiinspektion Erlangen geht nun hervor, wie sich der Unfall ereignet haben soll. Demnach sei der 46 Jahre alte Fahrer des VW-Busses aus dem Landkreis Passau gegen 8.05 Uhr auf der A3 Richtung Würzburg unterwegs gewesen. Seinen Angaben nach soll er auf Höhe Erlangen-Tennenlohe von einem anderen Auto geschnitten worden sein. Über das Fahrzeug ist nur bekannt, dass es sich um einen Pkw mit Ravensburger Zulassung handeln soll. Der VW-Bus sei daraufhin gegen die Mittelschutzplanke geprallt. Daraufhin fuhr das Fahrzeug unkontrolliert über alle drei Fahrspuren und geriet dann in die Böschung, wo es umkippte und auf der rechten Seite liegen blieb.

Die Insassen des Fahrzeugs, eine achtköpfige Familie mit sechs Kindern im Alter zwischen ein und zwölf Jahren, konnten das Fahrzeug selbstständig verlassen. Nur die Mutter befand sich beim Eintreffen der Einsatzkräfte noch im Van.

Nach Angaben des Pressesprechers der Feuerwehr stabilisierten die Einsatzkräfte das Fahrzeug und schufen anschließend eine Öffnung, durch die die Frau selbstständig den VW-Bus verlassen konnte.

Die gesamte Familie erlitt nur leichte Verletzungen. Sebastian Kaufhold, Einsatzleiter des Rettungsdienstes, erklärte gegenüber News5, es handele sich um übliche Verletzungsmuster durch den Gurt und Ähnliches.

Dennoch wurde die Familie vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Aufgrund der hohen Personenanzahl landeten auch zwei Rettungshubschrauber am Unfallort, so die Polizei.

Laut Kaufhold habe die Feuerwehr für solche Fälle Kuscheltiere in den Fahrzeugen, die auch bei diesem Unfall wohl zum Einsatz kamen.

Das Fahrzeug der Familie erlitt einen Totalschaden, welcher auf etwa 10.000 Euro geschätzt wird, und musste abgeschleppt werden.

Nach Angaben der Polizei musste die A3 in Fahrtrichtung Würzburg für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten bis 09.25 Uhr komplett gesperrt werden.

Zuletzt aktualisiert um 11.45 Uhr.


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