Nürnberg - Die Bundespolizei hat am zurückliegenden Wochenende an insgesamt 50 Bahnhöfen den zweiten bundesweiten Schwerpunkteinsatz im Jahr 2026 durchgeführt - allein die Ergebnisse in Bayern sind erschütternd.

Die Bundespolizei ist laut eigenen Angaben am vergangenen Wochenende (27.-29. März) gezielt gegen Gewaltkriminalität an Bahnhöfen vorgegangen. Für die im Freistaat Bayern zuständige Bundespolizeidirektion München waren demnach in der Spitze zeitgleich jeweils mehr als 200 Beamtinnen und Beamte an den Hauptbahnhöfen München, Nürnberg, Regensburg, Augsburg, Würzburg und Aschaffenburg im Einsatz.

Das Ergebnis des Schwerpunkteinsatzes: 1.117 Identitätsfeststellungen, 29 Fahndungstreffer, elf sogenannte Gefährderansprachen, 57 Platzverweise und neun Sicherstellungen – insbesondere von Messern. Die Beamten stellten zudem elf Verstöße gegen Allgemeinverfügungen der Bundespolizei fest, die das Mitführen von gefährlichen Gegenständen und Waffen in den sechs bayerischen Bahnhöfen untersagten.

Sie leiteten auch ein Dutzend Ermittlungsverfahren wegen Gewaltdelikten und fünf Bußgeldverfahren nach dem Waffengesetz ein. Die Angaben zu bundesweiten Feststellungen am vergangenen Wochenende finden sich in der ausführlichen Pressemitteilung des Bundespolizeipräsidiums.


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