Nürnberg - Wegen einer möglichen Belastung mit Bakterien musste zunächst Discounter-Riese Aldi einen Salami Snack zurückrufen. Nun folgen weitere. Beim Verzehr drohen Durchfall und Bauchkrämpfe. Was Kunden nun wissen sollten.

Bereits Ende März informierte der Discounter Aldi Süd über den Rückruf eines Salami Snacks. Laut den Informationen des Supermarktes wurde im Rahmen der Qualitätssicherung festgestellt, dass verarbeitetes Fleisch eines Vorlieferanten potenziell mit E.coli-Bakterien belastet sein könnte. Aldi hat das Produkt Aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes nach eigenen Angaben unverzüglich aus dem Verkauf genommen.

Jetzt folgen weitere Supermärkte und Discounter und warnen vor dem Verzehr der Salami Mini Brez‘n aufgrund der entdeckten Bakterien. Wie unter anderem das Portal lebensmittelwarnung.de erklärt, rufen nun auch Netto Marken-Discount, Rewe und Edeka sowie weitere nicht namentlich genannte Discounter und Supermärkte das Produkt zurück.

Betroffen von dem Rückruf sind folgende Produkte:

  • Netto Marken-Discount Stiftung & Co. KG (Salami Mini Brez‘n, 50-Gramm-Packung): Chargennummer: 07226, 07326 und 07526
  • ALDI Süd (Salami Mini Brez‘n, 50-Gramm-Packung): MHD: 10.08.2026, 11.08.2026, 13.08.2026
  • EDEKA (Salami Mini Brez‘n, 50-Gramm-Packung): Chargennummer: 07226, 07326 und 07526
  • EDEKA (Salami Mini Brez‘n, 500-Gramm-Packung): Chargennummer: 07226 und 07326
  • REWE (Salami Mini Brez‘n, 50-Gramm-Packung): Chargennummer: 07226 mit MHD: 10.08.2026
  • REWE (Salami Mini Brez‘n, 500-Gramm-Packung): Chargennummer: 07326 mit MHD: 12.07.2026
  • weitere Handelspartner:

E.Coli-Bakterien können schwere Darmerkrankungen verursachen. Die Übertragung geschieht unter anderem über kontaminierte Lebensmittel. Typische Symptome sind Durchfall sowie Bauchkrämpfe.

Betroffene Produkte können in der Einkaufsstätte wieder zurück gegeben werden. Der Kaufpreis wird auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet. Weitere Produkte der Herstellermarke Breu oder andere Chargen des Artikels sind nicht betroffen und können bedenkenlos verzehrt werden, informieren die Verantwortlichen abschließend.

Produkte in 14 Bundesländern verkauft

Verkauft wurden die Produkte in den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.