KEMPTEN - Eine Frau wird an einem Hauptbahnhof plötzlich von einem einfahrendem Zug erfasst. Nach dem Vorfall ermittelt nun die Polizei.

Es ist ein Vorfall, der auch in einer Tragödie hätte enden können und die Ermittlerinnen und Ermittler im Nachgang nun beschäftigt. Was war hier passiert? Der Reihe nach. Am Freitag (27. März 2026) gegen 11.30 Uhr kam es am Hauptbahnhof Kempten (Allgäu) zu einem größeren Polizei- und Rettungseinsatz, nachdem eine 75-jährige Frau plötzlich von einem heranfahrenden Zug erfasst wurde. Über diesen folgenschweren Vorfall informiert nun das zuständige Polizeipräsidium in einer entsprechenden Pressemitteilung.

Die Frau konnte - so berichten es die Beamtinnen und Beamten in diesem Zusammenhang dann weiter - von den Einsatzkräften geborgen und umgehend in ein Krankenhaus gebracht werden, wo sie medizinisch versorgt wurde. Nach aktuellem Kenntnisstand bestehen keine lebensbedrohlichen Verletzungen, teilt die Polizei an den Vorfall im Nachgang nun weiter mit. Die Hintergründe und die genaue Unfallursache sind derzeit Gegenstand laufender polizeilicher Ermittlungen, weshalb zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine weiteren Details bekanntgegeben werden können - endet das Statement vorerst abschließend.

Weiterer tragischer Unfall mit Zug in Bayern

Kurz vor dem Start in das vergangene Wochenende ist es zudem in Bayern zu einem weiteren Unfall mit einem Zug gekommen, der glücklicherweise keine Verletzten zur Folge hatte, aber einen immensen materiellen Schaden nach sich zog. Am frühen Freitagmorgen (20. März 2026) ist dabei - so berichtet es die Bundespolizei Nürnberg nun in einer Mitteilung dazu von Montagmorgen (23. März 2026) - am Hauptbahnhof Ingolstadt ein Güterzug teilweise aus den Gleisen gesprungen. Die Bundespolizei hat Ermittlungen in der Angelegenheit bereits eingeleitet.

Gegen halb vier Uhr morgens - so die Beamtinnen und Beamten in diesem Zusammenhang dann weiter - war ein Lokführer auf Gleis 77 gerade dabei, mit dem Güterzug auf dem Bahnhofsgelände zu rangieren, als er ein kleines, aber folgenreiches Hindernis übersah: einen sogenannten Hemmschuh. Dieses keilförmige Stück Metall wird auf die Schiene gelegt, damit Waggons nicht wegrollen, klärt die Bundespolizei den Vorfall weiter auf.

Der Hemmschuh wurde jedoch von dem fahrenden Zug mitgeschleift und rutschte bis zu einer Weiche. Dort verklemmte er sich. Die Folge: Gleich zwei Waggons sprangen aus dem Gleis. „Der Schaden ging dabei weit über die entgleisten Wagen hinaus“, heißt es wörtlich weiter. Teile von zwei Weichen wurden zerstört, auf einer Länge von rund 60 Metern wurden die Schienen sowie der Unterbau des Gleises zudem beschädigt.

Glück im Unglück: Die Güterwagen waren zum Zeitpunkt des Unfalls vollständig leer und niemand wurde verletzt. Der Sachschaden ist jedoch immens, er wird derzeit auf 100.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an, heißt es von Seiten der Bundespolizei zu dem Vorfall vorerst abschließend.

Du bist auf der Suche nach weiteren Polizeimeldungen aus Bayern, aber auch Franken und der Region? Dann wirst du jetzt hier unter diesem Link noch einmal genauer fündig.

Oder du interessierst dich für weitere Meldungen aus Bayern, aber auch Franken und der Region? Dann wirst du jetzt hier unter dieser Zusammenfassung noch einmal genauer fündig.