
Ein undichter Gefahrgut-Lkw hat am Dienstagmittag (24. März) einen umfangreichen Einsatz von Feuerwehr, THW und Rettungsdienst an der Rastanlage Kammersteiner Land Süd (Landkreis Roth) an der A6 ausgelöst. Nachdem der Schwerverkehrskontrolltrupp bei einer Kontrolle auslaufendes Gefahrgut bemerkt hatte, musste die Ladefläche unter Sicherheitsvorkehrungen gereinigt werden - so teilt es das Polizeipräsidium Mittelfranken mit.
Bei einer routinemäßigen Überprüfung eines Sattelzugs stellten Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Feucht fest, dass die Ladung nicht ordnungsgemäß gesichert war. Mehrere Behälter eines Gefahrstoffs waren nicht korrekt verschlossen, wodurch bereits eine geringe Menge der Flüssigkeit auf die Ladefläche ausgetreten war.
Aufgrund des Stoffaustritts unterbrachen die Spezialisten die Kontrolle und alarmierten die Feuerwehr. Diese rückte mit einem Großaufgebot, unterstützt durch das THW und den Rettungsdienst, an die Rastanlage aus, heißt es vom Polizeipräsidium weiter.
Die Einsatzkräfte konnten die Behälter bergen und fachgerecht verschließen. Bei dem Stoff handelt es sich um einen Zusatzstoff für die Parfümherstellung, der in verdünnter Form als ungefährlich eingestuft wird. Nachdem die Ladefläche sowie der Kontrollort gereinigt worden waren, konnte der Lkw seine Fahrt schließlich fortsetzen.
Den Fahrer erwarten nun mehrere Anzeigen wegen Verstößen gegen das Gefahrgutrecht und die Straßenverkehrsordnung. Zudem prüft die Verkehrspolizeiinspektion Feucht derzeit, inwieweit die betroffene Spedition für die Einsatzkosten herangezogen wird.
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