Am Dienstag ist eine Maschinenhalle im Landkreis Erlangen-Höchstadt ausgebrannt. Personen wurden dabei nicht verletzt. Direkt neben der Halle am Ortrand von Röttenbach in einem Verschlag wurden Tauben und Hühner gehalten. Diese wurden von den Einsatzkräften gerettet.
Gegen 12.10 Uhr ging der Alarm bei der integrierten Leitstelle ein. Wie Sebastian Weber, Pressesprecher Kreisbrandinspektion Erlangen Höchstadt gegenüber der Nachrichtenagentur News5 mitteilt, war bereits bei der Anfahrt der Einsatzkräfte eine starke Rauchentwicklung zu sehen gewesen. Am Ort des Gesehenes wurde dann klar: Die Halle steht in Vollbrand.
Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig, da der Einsatzort abgelegen ist. So musste zunächst eine Wasserversorgung sichergestellt werden. Da die nächsten Hydranten zu weit entfernt waren, zapfte die Feuerwehr das nächste öffentliche Gewässer an, doch auch dieser Weiher war mehrere hundert Meter vom Brandort entfernt. Über eine längere Schlauchstrecke wurde das Wasser schließlich zur Einsatzstelle gepumpt.
Das Feuer konnte schließlich unter Kontrolle gebracht werden. Im Anschluss übernahmen die Einsatzkräfte umfrangreiche Nachlöscharbeiten.
Ein Rettungswagen blieb bei der Anfahrt in einem Feld stecken und konnte schließlich von einem Landwirt mit dessen Traktor befreit werden.
Insgesamt waren rund 80 ehrenamtliche Feuerwehrkräfte von mehreren Wehren im Einsatz. Auch ein Rettungs Hubschrauber war vor Ort, um einen Notarzt abzusetzen. Das THW Baiersdorf wurde verständigt, um den Dachstuhl samt Mauerwerk aufgrund bestehender Einsturzgefahr abzutragen.
Der Sachschaden beläuft sich ersten Schätzungen der Polizei zufolge auf circa 100.000 Euro. Die Ermittlungen zur Brandursache übernimmt das zuständige Fachkommissariat der Kriminalpolizei Erlangen.
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