
Gegen 17.20 Uhr am Freitagabend war eine 50-Jährige mit ihrem Pkw auf der A9 in Fahrtrichtung München unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Hormersdorf und Schnaittach fuhr sie auf dem linken von drei Fahrstreifen. Zur gleichen Zeit befuhr ein 39-Jähriger mit seinem Pkw den mittleren Fahrstreifen. Als die Frau den 39-Jährigen überholen wollte, scherte dieser auf den linken Fahrstreifen aus, da vor ihm ein Kleintransporter fuhr. Es kam zur Kollision: Wie aus einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Feucht hervorgeht, stieß der Pkw des 39-Jährigen mit dem linken Heck gegen die rechte Front des Autos der 50-Jährigen.
Im Anschluss prallte die 50-Jährige mit ihrem Pkw gegen die Betonleinwand, die sich am linken Fahrbahnrand befand. Von dort aus schleuderte sie über alle Fahrstreifen nach rechts und stieß mit der Front und der rechten Fahrzeugseite gegen die rechte Schutzplanke. Von dort aus prallte das Auto erneut ab, schleuderte daraufhin nach links und kam letzten Endes quer auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen.
Beide Fahrzeugführer wurden im Zuge des Unfalls verletzt. Die 50-Jährige erlitt schwere Verletzungen und musste mit einem Rettungswagen in ein Klinikum gebracht werden. Der 39-Jährige wurde nur leicht verletzt und war nicht auf sofortige ärztliche Behandlung angewiesen.
Die beiden Autos waren im Anschluss an den Unfall nicht mehr Fahrbereit und mussten durch einen Abschleppdienst geborgen werden. Den entstandenen Gesamtschaden schätzt die Polizei auf etwa 36.000 Euro. Die Feuerwehren aus Hormersdorf und Schnaittach begaben sich zur Einsatzstelle, sie führten Rettungsarbeiten durch, sicherten die Unfallstelle ab und waren mit den Aufräumarbeiten betraut. Zur Absicherung des Schadens an der Schutzplanke wurde die Autobahnmeisterei Fischbach hinzugerufen.
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