
Am frühen Freitagabend hat sich auf der A9 im Landkreis Hof ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Gegen 17 Uhr war ein 56-Jähriger mit seinem Kleintransporter auf dem rechten Fahrstreifen in südlicher Fahrtrichtung unterwegs. Etwa 400 Meter vor der Anschlussstelle Naila/Selbitz kam der Mann aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab. Dabei übersah er einen Sattelzug, der wegen eines technischen Defekts auf dem Standstreifen stand.
Wie die Verkehrspolizeiinspektion Hof in einer Pressemitteilung schreibt, fuhr der Fahrer des Kleintransporters beinahe ungebremst in die Sattelzugmaschine Dabei erlitt der 56-Jährige schwere Verletzungen und wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Ersthelfer übernahmen die Versorgung des Mannes bis die Rettungskräfte eintrafen. Der Mann konnte erfolgreich aus seinem Fahrzeug befreit werden, anschließend wurde er per Rettungshubschrauber in ein nahegelegenes Klinikum geflogen. Der Fahrer des Sattelzuges wurde nur leicht verletzt.
Wegen des Verkehrsunfalls musste die Fahrbahn für zirka zweieinhalb Stunden komplett gesperrt werden. Sowohl der Kleintransporter als auch der Anhänger der Sattelzugmaschine waren nicht mehr fahrbereit. Die Polizei beziffert den Gesamtschaden, der im Zuge des Unfalls entstand, auf etwa 80.000 Euro.
Etwa 60 Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren und des Technischen Hilfswerks (THW) waren vor Ort. Zudem waren zahlreiche Mitarbeiter des Rettungsdienstes und der Polizei am Einsatz beteiligt. Zur Absicherung der Bergungsarbeiten und Fahrbahnreinigung befand sich zusätzlich noch die zuständige Autobahnmeisterei vor Ort.
Dieser Artikel wurde zuletzt am 20.03.2026 um 21.14 Uhr aktualisiert.
Hier geht es zu allen aktuellen Polizeimeldungen.