Lichtenau/Neuendettelsau - Am Mittwochmorgen ist ein Lkw auf der A6 in Vollbrand geraten. In Folge musste die Autobahn in eine Richtung voll gesperrt werden. Der Verkehr war massiv beeinträchtigt.

Am Mittwochmorgen meldete das Polizeipräsidium Mittelfranken einen brennenden Lkw auf der A6 in Fahrtrichtung Amberg zwischen den Anschlussstellen Lichtenau und Neuendettelsau. Nach ersten Erkenntnissen ist niemand verletzt worden.

Gegen 8 Uhr bemerkte der Fahrer eines Sattelzugs während der Fahrt Rauch an seinem Zugfahrzeug. Laut Angaben des Polizeipräsidiums Mittelfranken lenkte er das Fahrzeug auf der A6 zwischen den Anschlussstellen Lichtenau und Neuendettelsau auf den Seitenstreifen und versuchte, den Brand zu löschen. Letztlich geriet die Sattelzugmaschine aber in Vollbrand.

Der Auflieger war mit Baumzöglingen beladen. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei dürfte ein technischer Defekt ursächlich für den Brand gewesen sein. Die Feuerwehr brachte das Feuer schnell unter Kontrolle, dennoch brannte die Sattelzugmaschine vollständig aus. Auch Teile des Aufliegers gerieten in Brand. Der Fahrer blieb unverletzt.

Der ADAC und auch die Daten von Google Maps zeigten am Morgen erhebliche Verkehrsbehinderungen auf der A6. Laut ADAC war mit Sichtbehinderungen durch Rauch zu rechnen. Die Fahrbahn Richtung Amberg musste für mehrere Stunden gesperrt werden.

Zwischenzeitlich wurden Autofahrer an der Anschlussstelle Lichtenau von der Autobahn abgeleitet, teilte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Mittelfranken auf Anfrage dieser Redaktion mit. Der Verkehr floß über eine Umleitung, die Richtungsfahrbahn blieb aber zunächst gesperrt. Die Einsatzkräfte mussten auch eine Ölspur beseitigen. Die Verkehrsteilnehmer, die direkt am Brandort zum Stehen gekommen waren, konntenauch von der Autobahn abgeleitet werden. Der ADAC riet Ortskundigen zur weiträumigen Umfahrung der Sperrung.

Inzwischen zeigen die Daten von ADAC und Google Maps, dass die Vollsperrung der A6 aufgehoben werden konnte. Auf einzelnen Fahrstreifen ist aber wohl noch bis zum späten Nachmittag mit Beeinträchtigungen zu rechnen.

Dieser Artikel wurde am 18. März um 13.45 Uhr aktualisiert.


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