
Reisende, die auf der Schienenachse zwischen Nürnberg und Bamberg verkehren, müssen erneut mit Störungen im Fahrbetrieb rechnen. Denn zwischen Montag, 16. März, bis Donnerstag, 2. April 2026, kommt es auf der Vielfahrer-Strecke zu massiven Fahrplanänderungen und teils auch kompletten Zugausfällen.
Betroffen sind der Regionalverkehr und die lokale S-Bahn, wie der Vekehrsbund Großraum Nürnberg (VGN) auf seiner Webseite mitteilt. Im Fokus stehen die Verbindungen der S1, des R14 und des R28. Wie auch die Deutsche Bahn auf ihrer Baustellen-Webseite angibt, werden einzelne Verbindungen auf Teilstrecken durch Busse ersetzt. Die Abweichungen vom regulären Fahrplan finden im genannten Zeitraum in den Nacht- sowie in den frühen Morgenstunden statt. Damit sind vor allem berufliche Pendler und Studenten sowie Reisende, die sehr früh am Tag unterwegs sind, beeinträchtigt.
Die Einschränkungen auf der stark frequentierten Strecke betreffen dabei mehrere zentrale Knotenpunkte in der gesamten Metropolregion — darunter den Hauptbahnhof Nürnberg, den Hauptbahnhof Fürth, Forchheim, Hirschaid und Bamberg.
Einzelne Verbindungen werden auf Teilstrecken kurzerhand durch Busse ersetzt, um die Achse auch während der anstehenden Bauarbeiten aufrechtzuerhalten. Bahn-Gäste müssen folglich mit längeren Fahrzeiten und zusätzlichen Umstiegen rechnen. Die Strecke Nürnberg-Bamberg ist elementarer Bestandteil des bayerischen Schienennetzes — täglich nutzen sie Tausende Pendler. Neben diversen Regionalexpresszügen fährt hier auch die S-Bahn 1 als Städte verbindendes Element.
Alle Änderungen und konkreten Abfahrten oder Ausfälle entnehmen Fahrgäste der Webseite des VGN. Um kurzfristige Änderungen nicht zu verpassen, sollen sich Nutzer der Strecke unmittelbar vor Fahrtantritt auf bahn.de oder in der DB Navigator-App über die aktuellsten Updates informieren, so DB Regio Bayern. Weiterhin wird empfohlen, die eigene Reiseplanung anzupassen und entsprechend Puffer für auftretende Verzögerungen einzuplanen.
Bereits im vergangenen Monat, von 16. Februar bis 8. März, kam es auf einer Nord-Süd-Achse zwischen Nürnberg, Erlangen, Bamberg und letztlich Lichtenfels zu Behinderungen, Verzögerungen, Ausfällen und Schienenersatzverkehr. In diesem Zuge waren ebenfalls die S1, der RE14 und der RE28 betroffen.
Auch auf dem Weg nach oder über Pegnitz müssen Bahnreisende derzeit mit Schienenersatzverkehr planen. Auf der Strecke wurden im November 2025 kurzerhand die maroden Pegnitztalbrücken für den Zugverkehr gesperrt, seither fahren rund 60 Busse, um den Trassenverkehr zu ersetzen.
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