
Ein Bild, das das Polizeipräsidum Niederbayern veröffentlicht hat, zeigt tausende Euroscheine, die auf einem Tisch liegen. Dieses Geld hat die Grenzpolizeiinspektion Passau am Dienstag, 10. März, auf der Autobahn 3 bei Passau in Niederbayern sichergestellt.
Wie die Polizei mitteilt, hatten Fahnder einen Pkw kontrolliert, an dessen Steuer zu diesem Zeitpunkt ein 45-Jähriger saß. Dabei fanden die Beamtinnen und Beamten Bargeld im niedrigen siebenstelligen Eurobereich. Auf Nachfrage konnte der 45-Jährige laut Polizei keine plausible Angabe zur Herkunft und Verwendung des Geldes machen.
Das Geld in Millionenhöhe sowie das Auto wurden sichergestellt und der 45-Jährige wurde festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Passau erging Haftbefehl. Inzwischen ist der Mann der Mitteilung zufolge in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert worden. Die Kriminalpolizei Niederbayern ermittelt nun wegen des Verdachts der Geldwäsche.
Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet, entdecken Polizistinnen und Polizisten bei Kontrollen an Autobahnen in Bayern immer wieder größere Mengen Bargeld. Können die Fahrerinnen und Fahrer nicht erklären, woher sie das Geld haben und wofür sie es verwenden wollen, dürfen die Beamten die Scheine sicherstellen.
Meist bewegen sich die Summen dabei allerdings in einer niedrigeren Höhe als bei dem Fall auf der A3. So hatte die Polizei bei einer Grenzkontrolle in Simbach der dpa zufolge am Inn (Landkreis Rottal-Inn) Ende Februar eine sechsstellige Summe in bar entdeckt. Auch in diesem Fall konnten die beiden Insassen des Wagens nicht erklären, woher das Geld kam und wofür es gedacht war - also stellten die Beamten die Scheine sicher.
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