
Beim Durchforsten der Amazon-Frühlingsangebote bin ich neben günstigen E-Bikes auch auf das passende Zubehör gestoßen: zwei Fahrradträger für die Anhängerkupplung – einer für 192 Euro, der andere für 427 Euro. Beide E-Bike-geeignet, beide mit 4,5 Sternen bewertet. Und der teurere, der Thule VeloCompact, sogar mit 32 % Rabatt im Angebot.
Thule kennt fast jeder, der schwedische Hersteller steht auf unzähligen Dachboxen und Fahrradträgern. Wenig überraschend, dass der VeloCompact bei fahrradmagazin.net ein „sehr gut“ eingefahren hat. Aber lohnt sich der Aufpreis von über 230 Euro gegenüber dem Konkurrenten wirklich? Ich habe beide genauer unter die Lupe genommen.
Der günstige Herausforderer: Eufab Poker-F für 192 Euro
Fangen wir mit dem Überraschungspaket an. Als Amazon-Frühlingsangebot kostet der Eufab Poker-F nur 192 Euro statt 259,59 Euro – und liefert auf den ersten Blick erstaunlich viel für diesen Preis. Der Träger ist komplett vormontiert, lässt sich werkzeuglos an die Anhängerkupplung montieren und klappt ab, wenn du an den Kofferraum willst. Wichtig: Er ist mit einem Diebstahlschutz ausgestattet und fasst zwei Fahrräder mit einer Gesamtzuladung von 60 Kilogramm – also auch zwei vollbeladene E-Bikes inklusive Akku.
Mit 4,5 Sternen aus rund 6800 Bewertungen ist er bei Amazon eines der meistgekauften Produkte in seiner Kategorie. Das ist kein Zufall: Für Gelegenheitsnutzer, die zwei- bis dreimal im Jahr in den Fahrradurlaub fahren und keine Lust haben, viel Geld für einen Träger auszugeben, ist der Eufab-Fahrradträger schwer zu schlagen.
Schwäche: Die Verarbeitung ist solide, aber kein Vergleich zu Thule. Wer den Träger regelmäßig einsetzt, wird den Unterschied bei der Haptik und Langlebigkeit spüren.
Die Premium-Option: Thule VeloCompact für 427 Euro
Jetzt zum Thule VeloCompact . 427,49 Euro klingen nach viel Geld für einen Fahrradträger – und das ist es auch. Aber es gibt gute Gründe, warum dieser Träger bei fahrradmagazin.net ein „sehr gut“ eingefahren hat und bei Amazon 4,5 Sterne aus über 2100 Bewertungen hält.
Wie der Eufab Poker-F verfügt der VeloCompact über integrierte Rücklichter. Dies ist im Straßenverkehr ein wichtiger Sicherheitsvorteil – und in manchen Ländern sogar Pflicht. Dazu kommt ein ausziehbarer Felgenhalter, der auch Räder mit ungewöhnlicher Rahmengeometrie oder breiteren E-Bike-Reifen problemlos aufnimmt.
Prima: Die Abklappe funktioniert per Fußbedienung. Wer schon mal mit zwei schweren Fahrrädern auf dem Träger versucht hat, mit vollen Händen an den Kofferraum zu kommen, weiß, wie viel das im Alltag wert ist. Sein Aluminium-Rahmen macht den VeloCompact zudem spürbar leichter als vergleichbare Stahlträger – ein Argument, das besonders dann zählt, wenn man den Träger häufig ab- und wieder anmontiert.
Wichtiger Hinweis für E-Biker: Der Thule VeloCompact trägt maximal 46 Kilogramm, also nur 23 Kilogramm pro Fahrrad. Moderne E-Bikes wiegen oft 25 bis 30 Kilogramm inklusive Akku. Wer zwei schwere E-Bikes transportieren möchte, sollte die Akkus vor der Fahrt unbedingt entnehmen – oder zur stärkeren Alternative greifen (dazu gleich mehr).
Für schwere E-Bikes: Thule EasyFold XT für 699,95 Euro
Wer zwei schwere E-Bikes transportieren will, ohne jedes Mal den Akku entnehmen zu müssen, findet im Thule EasyFold XT den passenden Fahrradträger. Mit einer Gesamtzuladung von 60 Kilogramm – also 30 Kilogramm pro Fahrrad – ist er der einzige der drei Träger, der auch wuchtige E-Bikes ohne Kompromisse schluckt.
Mit 4,6 Sternen aus über 6400 Bewertungen ist er zudem das von Nutzern am besten bewertete Produkt in diesem Vergleich. Das spiegelt wider, was Nutzer in den Rezensionen immer wieder hervorheben: Der EasyFold XT ist durchdacht bis ins letzte Detail. Er lässt sich kompakt zusammenklappen und platzsparend im Kofferraum verstauen – ideal für alle, die den Träger nicht dauerhaft am Auto lassen wollen. Seine Montage an der Anhängerkupplung geht in Sekunden, und auch hier sind natürlich Rücklichter integriert.
699,95 Euro statt 739,99 Euro – zwar der aktuell beste Preis am Markt, mit einem Rabatt von rund 5 % aber ehrlich gesagt kein echtes Schnäppchen. Den EasyFold XT empfehle ich nicht wegen des Frühlingsangebots, sondern weil er schlicht das richtige Werkzeug für alle ist, die regelmäßig zwei schwere E-Bikes transportieren. Wer das tut, wird die Investition nicht bereuen.
Für wen lohnt sich welcher Träger?
Damit du die richtige Entscheidung triffst, hier meine Zielgruppen-Empfehlung:
- Eufab Poker-F (192 Euro) : Du fährst zwei- bis dreimal im Jahr in den Fahrradurlaub, hast normale Fahrräder oder leichte E-Bikes und willst kein Vermögen für einen Träger ausgeben. Hier bekommst du solide Qualität zum fairen Preis.
- Thule VeloCompact (427,49 Euro) : Du nutzt den Träger regelmäßig, legst Wert auf Komfort und Sicherheit (Fußbedienung) und transportierst leichte bis mittelchwere E-Bikes unter 23 Kilogramm pro Stück. Das ist der Sweet Spot zwischen Preis und Premium-Qualität.
- Thule EasyFold XT (699,95 Euro) : Du transportierst regelmäßig zwei schwere E-Bikes inklusive Akku und willst dabei keine Abstriche machen. Der EasyFold XT ist die langfristig sicherste Investition – auch wenn das Frühlingsangebot hier weniger spektakulär ausfällt.
Fazit: 192 Euro oder 700 Euro – es kommt drauf an
Einen klaren Sieger gibt es in diesem Träger-Vergleich nicht – und das ist eigentlich die wichtigste Botschaft. Wer selten fährt und normal schwere Fahrräder transportiert, ist mit dem Eufab bestens bedient und spart über 200 Euro gegenüber dem Thule VeloCompact . Wer aber regelmäßig unterwegs ist, Wert auf Komfort legt und zwei schwere E-Bikes dabei hat, wird mit dem Thule EasyFold XT langfristig glücklicher – auch wenn der Preis zunächst wehtut.
Die Frühlingsangebote laufen bis 16. März, wobei Deals nur gelten, bis die Amazon-Vorräte erschöpft ist. Besonders der Thule VeloCompact mit 32 % Rabatt war seit November 2025 nicht mehr so günstig wie gerade.
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