Einige Besitzerinnen und Besitzer eines Exemplars des Modells T-Roc erhalten in den kommenden Tagen Post von VW. Der Wolfsburger Autohersteller und das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) haben eine Rückrufaktion für das gefragte SUV-Modell wegen möglicher Probleme beim Lenken bis hin zu Kontrollverlust gestartet.
In Deutschland geht es konkreter um rund 1404 Fahrzeuge, die zwischen 6. September 2025 und 5. Februar 2026 produziert worden sind — weltweit sind es über 4000 Autos, die dringend zurückgerufen werden. Wie t-online.de berichtet, befänden sich laut Herstellerangaben 510 der betroffenen Fahrzeuge bereits in Kundenhand. Weitere Exemplare sollen noch bei Händlern oder beim Hersteller stehen.
Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) formuliert zu der Aktion: „Nicht ordnungsgemäße Verschraubung der Spurstange mit dem Radlagergehäuse kann zu einem Lösen der Spurstange und in der Folge zu einem teilweisen oder vollständigen Verlust der Lenkfähigkeit führen.“ Nach Angaben von Volkswagen könnte die Verschraubung während des Zusammenbaus mit einem zu geringem Drehmoment angezogen worden sein.
Daher sollte der betroffene Pkw bis zu seiner Reparatur aus Sicherheitsgründen nicht mehr bewegt werden. Branchenberichten zufolge würden die betroffenen Pkw teils sogar abgeschleppt, um sie in die Werkstatt zu verfrachten.
Die Behebung des Problems erfolgt in der (Vertrags-)Werkstatt. Dort wird die Verschraubung zwischen der Spurstange und dem Radlagergehäuse ersetzt.
Die KBA-Referenznummer dieses Rückrufs lautet 16132R. Der Rückrufcode des Herstellers Audi ist 48AX.
Unfälle oder Personenschäden im Zusammenhang mit dem Mangel sind laut Volkswagen bislang nicht bekannt, so t-online.de.
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