
Er stieg einst mit dem 1. FC Nürnberg in die Bundesliga auf. Jetzt hat Eduard Löwen die wohl schwersten Stunden seines Lebens zu verarbeiten. Wie St. Louis City SC in einem Post auf der Meta-Plattform X (ehemals Twitter) erklärt, ist die Ehefrau des Fußballers nach einer langen und schweren Krankheit verstorben.
„Nach einem zweijährigen Kampf gegen den Krebs ist Ilona Löwen heute Morgen, am 9. März 2026, verstorben. Wir trauern gemeinsam mit Edu und allen, die von diesem Verlust betroffen sind, und bitten die City-Gemeinde, sie in dieser schweren Zeit in ihren Gebeten zu begleiten. Ilona war ein wunderschönes Beispiel für Liebe, Demut und Güte und wird uns sehr fehlen.“
Zusätzlich wurde auch ein Statement von Marc Sikma – Pastor der Familie Löwen – verbreitet. Dieses lautet wie folgt: „Edu und Ilona haben ihr Leben auf den Glauben an Christus aufgebaut, und es tröstet uns zu wissen, dass Ilonas Leiden vorbei ist und sie nun in der ewigen Gegenwart ihres Erlösers ist.“
Der 29-jährige Löwen, der mittlerweile in der amerikanischen Profi-Liga MLS sein Geld verdient und damit auch eine Liga mit etwa Lionel Messi oder Thomas Müller teilt, war zuvor bereits in der Bundesliga für die Hertha aus Berlin, den FC Augsburg, den VfL Bochum und eben den 1. FC Nürnberg aktiv. bild.de berichtete hier zuerst.
Vor rund zwei Jahren machte „Edu“, wie er von Fans und Mitspielern liebevoll genannt wird, auf einer Pressekonferenz selbst die schwere Krankheit seiner Frau öffentlich: „Meine Frau hat ernsthafte gesundheitliche Probleme. Es wurde immer schlimmer und musste operiert werden. Dabei kam heraus, dass meine Frau Krebs hat“, erklärte er damals vor einer Journalistenrunde. Dieser mutige Schritt machte anschließend einmal rund um den Globus Schlagzeilen. Seit dem Jahre 2022 steht Löwen mittlerweile in den USA unter Vertrag. Bei Fans, den Menschen der Stadt und auch im Verein gilt der Profi als überaus beliebt. Von 2016 bis 2019 stand „Edu“ 65 Mal für den 1. FC Nürnberg auf dem Platz, dabei konnte er acht Tore erzielen. Unter Michael Köllner feierte er einst auch den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga.
Jetzt ist für unbestimmte Zeit Fußball jedoch erstmal komplett unwichtig.