Nürnberg - Ein Rekordmonat, eine erfreuliche Konstanz und ein Rückschritt: Die Stadt Nürnberg kann in ihrer aktuellen Tourismusbilanz viele positive Entwicklungen vermelden – nur die Auslandsmarke schwächelt.

Nürnberg bleibt weiterhin ein interessantes und attraktives Pflaster für Touristen. Im Kalenderjahr 2025 registrierte die Stadt insgesamt 3.866.470 Übernachtungen. Damit erreicht Nürnberg nicht nur das hohe Niveau des Rekordjahres 2024, sondern übertrifft dieses sogar noch um 1.969 Übernachtungen.

„Die Tourismuszahlen zeigen eindrucksvoll, wie stark Nürnberg als Destination aufgestellt ist“, konstatiert Nürnbergs Wirtschafts- und Wissenschaftsreferentin Dr. Andrea Heilmaier und führt fort: „Davon profitieren Handel, Gastronomie, Hotellerie und viele weitere Branchen – und vor allem die Menschen, deren Arbeitsplätze hier gesichert werden. Tourismus ist für Nürnberg kein Selbstzweck, sondern ein zentraler wirtschaftlicher Impulsgeber mit nachhaltiger Wirkung.“

Zuwachs im Inland, teils massive Rückgänge im Ausland

Ein Drittel der Gäste – nämlich 2,6 Millionen – stammt aus dem Inland, somit bleibt Deutschland weiterhin der wichtigste Quellmarkt. Während inländische Übernachtungen mit einem Zuwachs von 1,1 Prozent gestiegen sind, gingen die Übernachtungen aus dem Ausland um 2,1 Prozent zurück.

Abgesehen von Österreich (+2,7 Prozent) und Niederlande (+2,2 Prozent) verzeichneten alle Quellmärkte Rückgänge. Vor allem bei den Gästen aus Italien (-13,4 Prozent) und Polen (-11,6 Prozent) registriert die Stadt Nürnberg erhebliche Einbußen. Als mutmaßliche Ursache wird in der Pressemitteilung der Messekalender angeführt, „da 2025 turnusgemäß mehrere international bedeutende Leitmessen nicht durchgeführt wurden“.

Als „besonders erfreulich“ bezeichnete Heilmaier die Zahlen vom Dezember, der als übernachtungsstärkster Monat seit Beginn der Statistik in die Annalen eingeht. Mit 400.578 Übernachtungen und einem Zuwachs von 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat löst der letzte Monat des Jahres 2025 den bisherigen Spitzenreiter Juli 2025 ab. Heilmaier nennt „unser Zugpferd Christkindlesmarkt“ als zentralen Faktor und fasst zusammen: „Wenn internationale Leitmessen, starke Veranstaltungen und die Attraktivität unserer Innenstadt zusammenkommen, entsteht große Strahlkraft.“

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