Nottingham - 63 Billiarden Pfund statt einem Matcha Latte: Für eine britische Frau entpuppte sich ein fehlerhafter Coupon als regelrechter Geldregen. Die irre Summe allerdings möchte sie nicht ausgeben.

Die 29-jährige Sophie Downing aus Nottingham wollte lediglich ihren Gutschein für das Café „200 Degrees“ einlösen. Den hatte sie immerhin zu Weihnachten geschenkt bekommen und wenigstens ein Matcha Latte wäre für ihr vermeintliches Guthaben von zehn Pfund sicher drin gewesen.

Trotz irrwitziger Summe: Britin bleibt bescheiden

Doch anstelle des erwarteten Betrags zeigte die Kasse auf einmal ein Guthaben von über 63 Billiarden Pfund an, also eine 63 mit 15 Nullen. Zum Vergleich: Elon Musk, der reichste Mensch der Welt, kommt dagegen gerade einmal auf ein Vermögen von 690 Milliarden Dollar, umgerechnet 512 Milliarden Pfund. Damit lässt Downing mit ihrem Gutschein nicht nur Musk um den Faktor 100.000, sondern auch die gesamte Weltwirtschaft weit hinter sich.

Der Kassierer jedenfalls war ebenso baff und ließ sie den Gutschein behalten. Die junge Frau, die den Coupon lachend entgegennahm, testete ihr Glück später erneut. Auch diesmal zeigte die Kasse dieselbe astronomische Summe an. Anstatt ihr billiardenschweres Guthaben zu nutzen, um das Café leerzukaufen, gibt sich Downing ganz bescheiden: „Ich könnte hingehen und alles aus dem Regal räumen“, erklärte die Britin gegenüber der „Nottingham Post“, „aber ich möchte den Fehler nicht ausnutzen.“

Café-Kette erklärt Billiarden-Fehler

Darüber dürfte nicht zuletzt auch das „200 Degrees“ erleichtert sein. Die Café-Kette äußerte sich mittlerweile zu dem viel beachteten Vorfall. Wie die „BBC“ berichtet, soll ein technischer Verwaltungsfehler für die irrwitzige Summe verantwortlich gewesen sein. Geschenknummer und Gutscheinwert wurden in den falschen Teil der Kasse eingegeben, was den fehlerhaften Scan erst ermöglichte. Downing jedenfalls behält ihren Billiarden-Schein als Andenken - und dürfte genug Gesprächsstoff für die nächste Zeit haben.