
Auch im schwäbischen Friedberg ist es zu einer Panne bei der Briefwahl gekommen. Rund 100 Wahlberechtigten seien ihre Wahlunterlagen für die Kommunalwahl am 8. März doppelt zugestellt worden, berichtete die Stadtverwaltung.
Wie ein Sprecher der Stadt Friedberg erklärte, würden alle zweifach verschickten Wahlscheine nun für ungültig erklärt, damit die Empfänger nicht doppelt abstimmen können. Aufgrund der individuellen Nummerierung der Wahlscheine können die entsprechenden Briefwahlsendungen bei der Behörde aussortiert werden.
Wählerinnen und Wähler, die ihre Wahlbriefe bisher nicht zurückgeschickt haben, sollen die Unterlagen selbst vernichten. Allen Betroffenen würden neue Wahlunterlagen zugeschickt, kündigt die Stadt an.
Es ist nicht das erste Mal, dass sich Fehler in die Versendung der Unterlagen für die bayerische Kommunalwahl eingeschlichen haben. Kulmbach in Oberfranken hatte ebenfalls doppelt verschickte Wahlunterlagen gemeldet. In Bischberg im Landkreis Bamberg erhielten die Wahlberichtigten statt der Stimmzettel für die Bürgermeisterkandidaten in Bischberg Stimmzettel mit dem Kandidaten der Marktgemeinde Burgebrach.