Nürnberg - Allradantrieb, 3D-LiDAR und Kantenschnitt unter 3 cm: Der Dreame A3 AWD Pro setzt neue Maßstäbe – ab März 2026 verfügbar.

Als ich jüngst die CES-Berichte überflogen habe, bin ich bei einem Produkt hängengeblieben. Nicht bei einem neuen Smartphone oder einem futuristischen TV, sondern bei einem Mähroboter – mit Allradantrieb, 3D-LiDAR und binokularer Kamera. Das klang ehrlich gesagt erst nach typischem Marketing. Umso neugieriger wurde ich, als ich mir die technischen Details des Dreame A3 AWD Pro genauer angeschaut habe.

Spoiler: Der A3 AWD Pro ist kein gewöhnlicher Mähroboter. Ob er hält, was Dreame verspricht, wird sich erst ab März zeigen – wenn die ersten Praxistests eintreffen. Aber was auf dem Papier steht, ist bemerkenswert.

Allradantrieb: Warum das ein echter Unterschied ist

Die meisten Mähroboter – auch teure Modelle – fahren mit zwei angetriebenen Hinterrädern. Steile Hänge, nasses Gras oder unebenes Gelände bringen sie ins Straucheln. Dreame geht beim A3 AWD Pro einen anderen Weg: Vier Nabenmotoren treiben alle Räder unabhängig an. Laut Hersteller schafft der Dreame-Mäher Steigungen bis 80 %, was einem Winkel von knapp 39 Grad entspricht. Zum Vergleich: Die meisten Konkurrenten schaffen 45 bis 50 %.

Ob diese Zahl in der Praxis hält, werden unabhängige Tests des neuen Mähroboters zeigen. Vorgänger Dreame A2 hat in Tests jedenfalls mit solider Geländetauglichkeit überzeugt – das stimmt mich vorsichtig optimistisch.

OmniSense 3.0: Das KI-Auge des Roboters

Was den bei Amazon vorbestellbaren A3 AWD Pro 3500 für bis zu 3500 Quadratmeter technisch besonders macht, ist das innovative Sensorsystem. Ein Begrenzungskabel braucht hier freilich niemand zu verlegen. Dreame kombiniert:

  • 360°-3D-LiDAR für präzise Geländekartierung
  • Binokulare 1080p-HDR-Kameras für Hinderniserkennung
  • KI-gestützte Objekterkennung in Echtzeit

Das System soll Hindernisse bis 5,5 cm zuverlässig erkennen und umfahren – inklusive Gartenschlauch, Kinderspielzeug oder dem unvermeidlichen Hundehaufen. Auch hier gilt: Herstellerangabe, kein unabhängiger Test.

EdgeMaster 2.0: Endlich saubere Kanten?

Randmähen ist die Achillesferse vieler Mähroboter. Oft sieht der Rasen nach dem Mähen ordentlich aus, aber an den Beetkanten, Zaunpfosten und Gehwegrändern steht das Gras noch zentimeterhoch. Nacharbeiten mit dem Kantenschneider ist dann Pflicht.

Dreame verspricht mit dem EdgeMaster-2.0-System einen Kantenschnitt von unter 3 cm. Das wäre ein echter Fortschritt – viele aktuelle Modelle lassen 5 bis 8 cm am Rand stehen. Erreicht wird das durch eine schwenkbare Mähscheibe, die sich gezielt an Kanten und Hindernisse heranarbeitet, ohne den Roboter komplett neu ausrichten zu müssen.

Interessant ist auch, dass der A3 AWD Pro mit unregelmäßigen Konturen umgehen können soll – also geschwungene Beete oder Zaunpfosten, nicht nur gerade Kanten. Ob das in der Praxis so reibungslos funktioniert wie versprochen, werden die ersten unabhängigen Tests im März zeigen. Beim Vorgänger A2 war die Kantenleistung solide, aber nicht makellos – hier hat Dreame offensichtlich nachgebessert.

Für wen ist der A3 AWD Pro gedacht?

Klar gesagt: Der neue Mähroboter ist kein Einsteiger-Gerät. Dreame positioniert den A3 AWD Pro als Profi-Lösung für:

  • Große Gärten ab 3500 m² (A3 AWD Pro 5000 bis 5000 m²)
  • Anspruchsvolles Gelände mit Hängen, Unebenheiten oder komplexen Formen
  • Nutzer, die auf Kabelinstallation verzichten wollen (kabellose RTK-Navigation)

Wer einen flachen Standardgarten unter 1000 m² hat, ist mit einem Dreame A2 oder einem Mammotion Luba 2 spürbar günstiger und oft genauso gut bedient.

Der Preis – und warum er eingeordnet werden muss

Ja, der A3 AWD Pro ist teuer: Die kleinere Variante startet bei 2599 Euro, die größere bei 2999 Euro. Fraglos ist das ambitioniert, aber im Kontext zu sehen. Husqvarnas Automower-Modelle mit vergleichbarer Flächenleistung kosten ähnlich viel, bieten aber kein AWD-System und keine vergleichbare KI-Sensorik.

Wer das Budget hat und einen echten Problemgarten mit Hängen und Hindernissen besitzt, bekommt hier möglicherweise das technisch fortschrittlichste Gerät auf dem Markt. Möglicherweise – denn Praxistests stehen noch aus.

Ehrliches Fazit: Faszinierend – aber abwarten lohnt sich

Auf dem Papier ist der Dreame A3 AWD Pro das spannendste Mähroboter-Flaggschiff, das ich seit Langem gesehen habe. AWD, 3D-KI, unter 3 cm Kantenschnitt – wenn das alles im Alltag funktioniert, ist das ein echter Gamechanger.

Aber: Verfügbarkeit ist erst ab März 2026, unabhängige Tests fehlen noch vollständig. Mein Rat: Jetzt vormerken, im März die ersten Praxisberichte abwarten – und dann entscheiden.

Wir aktualisieren diesen Artikel, sobald die ersten unabhängigen Tests vorliegen.

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