Nürnberg - Eine Premiere und ein Comeback zugleich: Das Nürnberger Frühlingsfest dauert 2026 so lange wie nie - gleichzeitig meldet sich eine Institution zurück. Was Besucherinnen und Besucher in diesem Jahr erwartet.

Während sich so langsam die ersten Sonnenstrahlen zurückmelden und sich bei manchen vielleicht die ersten Frühlingsgefühle einschleichen, meldet sich das Nürnberger Frühlingsvolksfest pünktlich mit einigen Neuerungen zurück und spricht gar vom einem „traditionsreichem Comeback“. Außerdem geht der Frühjahrs-Rummel 2026 erstmals in eine Verlängerung. Ein Überblick:

Bei seiner letzten Ausgabe im vergangenen Jahr kam das Frühlingsfest ganz ohne klassisches Festzelt daher, stattdessen nahm Schausteller Robert Förster gemeinsam mit der Schaustellerfamilie Dinkel (Frankendorf, Bratwurst Rößlein) den Platz mit ihrem Stad‘l ein: Ein zweistöckiges Holzhaus mit einer 80 Quadratmeter großen Terrasse. 2026 ändert sich das wieder - ein alter Bekannter meldet sich zurück.

„Traditionsreiches Comeback“ auf dem Nürnberger Frühlingsfest 2026

„Zum Frühlingsfest kehrt das Festzelt Papert als traditionsreicher Gastronomiebetrieb auf das Volksfestgelände zurück“, verkünden die Veranstalter der Nürnberger Volksfeste ein einer Mitteilung. Zwar hätten im Rückblick die Fahrgeschäfte, der „Stadl“ und das Live-Programm zwar für Andrang gesorgt, dennoch blieb eine Lücke: „Umso größer ist nun die Freude darüber, dass mit dem Festzelt Papert ein echtes Traditionsgeschäft wieder Teil des Nürnberger Frühlingsfestes ist“, so die Veranstalter.

Die Rückkehr des Festzelts solle die Attraktivität des Volksfestes weiter steigern, heißt es weiter. Hier dürfen sich Kirchweih-Fans wieder auf Live-Musik freuen.

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Nachdem das Frühlingsfest im vergangenen Jahr ohne Festzelt an den Start gegangen war, meldet sich im Frühjahr 2026 mit dem Festzelt Papert ein alter Bekannter zurück. © Roland Fengler

Nürnberger Frühlingsfest erstmals in der XXL-Ausgabe und neue Fahrgeschäfte

Eine gute Nachricht gibt es außerdem für Familien und Feierwütige, denen die Puste nicht ausgeht: Statt der üblichen gut zwei Wochen soll das Nürnberger Frühlingsfest diesmal volle drei Wochen dauern. Start ist am 4. April 2026.

Inhaltlich bleibt das Frühlingsfest seiner Linie aber treu: So soll es wieder eine große Auswahl an Gastro-Betrieben und Fahrgeschäften geben. Bei Letzterem kündigt der Veranstalter auf seiner Instagramseite ebenso Neuigkeiten an: Premiere hat unter anderem der „Hero Fighter“ der Fürther Schaustellerfamilie Grauberger, der bereits auf der Fürther Michaeliskirchweih vertreten war. Wer einsteigt, fliegt in vier Gondeln mit 100 Sachen 22 Meter hoch in die Luft. 1,2 Millionen Euro nahmen die Fürther Hannes und Ehefrau Nicole Grauberger dafür in die Hand, wie NN.de berichtete.

Auch neu für Adrenalin-Fans soll eine Wildwasserbahn „Rio Rapido“ aufgebaut werden, sowie die VR-Abenteuerbahn „Dr. Archibald - Master of Time“, die erstmals 2019 Premiere auf dem Oktoberfest hatte. Vorstellen kann man sich darunter eine Kombination aus Laufgeschäft und Geisterbahn.