Fürth - Die Stadt Fürth verzeichnet zum Jahresbeginn ein neues Rekordergebnis aus Gewerbesteuereinnahmen - laut Oberbürgermeister Jung ein Zeugnis für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Kleeblattstadt.

Während aufgrund der Regenfälle und des Tauwetters viele Flüsse in Franken über die Ufer treten, vermeldet die Stadt Fürth eine Wasserstandsmeldung der positiven Art: Hinsichtlich der Gewerbesteuereinnahmen ist die Kleeblattstadt mit einem Rekordwert ins neue Jahr gestartet. Wie aus einer Pressemitteilung vom Freitag hervorgeht, hat Fürth bereits 73 Millionen Euro eingenommen - der bislang höchste Wert der Stadtgeschichte zum Jahresauftakt.

Das bislang beste Ergebnis zum Vergleichszeitpunkt aus dem Jahr 2024 belief sich auf 67 Millionen Euro und wurde damit noch einmal um sechs Millionen Euro übertroffen. Der neuerliche Rekordwert bekräftigt den zuletzt ohnehin positiven Trend, den die Stadt Fürth bezüglich der Gewerbesteuereinnahmen verzeichnet: Bereits im vergangenen Jahr lag das Ergebnis neun Millionen Euro über dem veranschlagten Ansatz von 76 Millionen Euro, der nach Angaben der Stadt dritthöchste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen.

Gegen den Bundestrend

Die bisherigen Einnahmen im Jahr 2026 bezeichnet die Stadt als „überraschend erfreuliche(n) Start ins Steuerjahr“. Laut Oberbürgermeister Thomas Jung sprächen die Einnahmen für die Leistungsfähigkeit und Robustheit der Fürther Wirtschaft - trotz der bundesweit betrachtet schwachen Konjunkturlage. Zwar sei es der Stadt zufolge noch zu früh, eine verlässliche Prognose zu entwickeln, wie sich die Einnahmen im Jahresverlauf entwickeln. Es bestehe aber „Anlass zu Optimismus und Zuversicht, dass 2026 wirtschaftlich und finanziell wieder ein stabiles Jahr für die Kleeblattstadt zu erwarten ist“.

Zu Beginn des Jahres kündigte Thomas Jung an, dass der Millionenüberschuss aus dem Jahr 2025 in die Rücklage und Investitionen, konkret in den Bereichen Bildung und Infrastruktur, fließen könne. Was mit einem möglichen Überschuss 2026 passieren würde ist indes offen: Bei den Kommunalwahlen im März werden Stadtrat und Oberbürgermeister neu gewählt. Sollte es dabei zu Veränderungen kommen, könnten die neuen Entscheidungsträger andere Prioritäten an den Tag legen.

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