Würzburg - Am Dienstagvormittag ist es in der Würzburger Innenstadt zu einem Polizeieinsatz gekommen. In einem Gebäude, in dem sich auch das Büro des Präsidenten des Zentralrats der Juden befindet, lag ein verdächtiges Paket.

Am Dienstagvormittag ist es in der Würzburger Innenstadt zu einem Polizeieinsatz gekommen, nachdem in einem Wohn- und Geschäftsgebäude an der Juliuspromenade ein verdächtiger Gegenstand gefunden worden war.

Wie die Polizei mitteilt, wurde gegen 10 Uhr ein verdächtiges Paket gefunden, welches keinem der dort ansässigen Bewohner oder Firmen zugeordnet werden konnte. Aufgrund der Gesamtumstände war nicht auszuschließen, dass von dem Gegenstand eine Gefahr hätte ausgehen können. In dem betroffenen Gebäude befindet sich, wie die Polizei bestätigt, unter anderem das Büro des Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland.

Die Polizei Würzburg-Stadt war mit mehreren Streifen vor Ort, sicherte das Gebäude ab und sorgte dafür, dass alle Personen den Bereich verließen. Auch Kräfte des Rettungsdienstes und der Feuerwehr sicherten die Einsatzstelle mit ab.

Für das weitere Vorgehen wurden dann Spezialisten einer technischen Einheit hinzugezogen. Diese begutachteten gegen 14 Uhr das Paket und konnten schnell Entwarnung geben. Der Inhalt stellte sich als harmlose Alltagsgegenstände heraus, die vermutlich achtlos im Hausflur abgestellt wurden.

Es bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bevölkerung. Die Juliuspromenade wurde für den Straßenbahn-, Fahrzeug- und Fußgängerverkehr kurze Zeit gesperrt, um den reibungslosen Einsatzablauf zu gewährleisten. Nach Auskunft der Polizei dauerte die Sperrung 20 bis 30 Minuten. Zu größeren Beeinträchtigungen sei es in dieser Zeit aber nicht gekommen.


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