
Zu einem Fall von Jagdwilderei ist es am Montagnachmittag, 9. Februar, auf einem Feld bei Mechlenreuth gekommen, wie die Polizei aus Oberfranken in einer Mitteilung erklärt. Das Geschehen hatte eine Passantin beobachtet und gemeldet.
Die Zeugin hörte demnach Tierschreie und sah, wie ein Hund ein zunächst nicht erkennbares Tier attackierte. Der etwa zehnminütige Kampf ereignete sich südlich des Neubaugebiets. Anschließend rannte der Hund, dessen Halter weit und breit nicht zu sehen war, in Richtung Umspannwerk davon.
Bei dem Hund handelt es sich um ein Tier mit einer Schulterhöhe von etwa 60 Zentimetern, hellbraunem Fell, sehr langen, dünnen Beinen und schlanker Statur. Am Halsband trug er ein Glöckchen.
Polizei bittet um Hinweise zu Hund und möglichem Halter
Die hinzugezogene Streifenbesatzung fand auf dem Feld ein verendetes Reh. Der Jagdpächter bestätigte, dass das Tier an den Folgen des Hundeangriffs starb. Eine Suche nach dem Hund in der Umgebung blieb erfolglos.
Die Polizeiinspektion Münchberg ermittelt wegen Jagdwilderei und bittet unter der Telefonnummer 09251/87004-0 um Hinweise zu dem Hund oder dessen Halter.
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