Starke Seahawks-Defense und schwache Patriots-Offense: Die Bilder zum 60. Super Bowl
09.02.2026, 10:41 Uhr
Kein Leckerbissen für Fans, aber ein Musterbeispiel für herausragende Defensivarbeit: Beim 60. Super Bowl brachten die Seattle Seahawks die New England Patriots mit einer bärenstarken Defensive zum Verzweifeln - und sicherten sich damit den Titel.

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1/13 - Es war das Duell zweier Außenseiter: Zum 60. Super Bowl standen sich am die New England Patriots und die Seattle Seahawks im Levi’s Stadium im kalifornischen Santa Clara gegenüber. © Charlie Riedel/AP/dpa

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2/13 - In einem ereignisarmen Spiel setzten sich die Seahawks insbesondere dank ihrer überragenden Defensivleistung durch und besiegten New England mit 29:13. Damit feierte Seattle seinen zweiten Super-Bowl-Sieg in der Vereinshistorie – und verhinderte zugleich den möglichen Rekord-Titel der Patriots. Was die Seahawks an diesem Abend auszeichnete: herausragende Arbeit gegen den Ball, eine ausreichend gefährliche Angriffsabteilung, eine geschlossene Teamleistung und schlichtweg die Souveränität, kaum Fehler zu machen. © Brynn Anderson/AP/dpa

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3/13 - Das Duell, zu dem es im Super-Bowl letztmals im Jahr 2015 kam, bot statt Highlights und Touchdowns lange Zeit nur eines: Langeweile. Drei Viertel lang folgte Punt auf Punt – also taktische Befreiungsschläge, wenn die Offense in den ersten drei Versuchen nicht die nötigen zehn Yards überbrücken konnte. Immer wieder mussten die Teams ihr Angriffsrecht abgeben, weil sie keine Lösungen gegen die gegenüberstehende Defense fanden. © IMAGO/JON SOOHOO/IMAGO/UPI Photo

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4/13 - Die Fans sahen – ebenso wie Mike Vrabel, Head Coach der Patriots – ein schwaches NFL-Finale. Im Nachgang war im Netz unter anderem vom „schlechtesten Super Bowl des Jahrtausends“ die Rede. Insbesondere die Leistungen der Quarterbacks beider Teams sorgte für Unzufriedenheit, beide Teams agierten recht uninspiriert in der Offensive. © Lynne Sladky/AP/dpa

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5/13 - Die Seattle Seahawks zeigten nach Einschätzung vieler Experten eine der besten Defense-Leistungen in 60 Jahren Super Bowl. Angeführt von Leonard Williams, Tariq Woolen und Devon Witherspoon brachte die Seahawks-Verteidigung die gegnerische Offense vom ersten Drive an zum Verzweifeln – und Defensivfanatiker zum Staunen. Eine ähnlich starke Defense-Leistung sah man im Super Bowl nur im Jahr 2013: Damals errungen die Seahawks dank ihrer „Legion of Boom“ um Bobby Wagner und Richard Sherman ihren ersten Finaltriumph. © IMAGO/Kyle Terada/IMAGO/Imagn Images

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6/13 - Die Patriots steuerten im Gegenzug lange auf eine regelrechte Blamage zu: In den ersten drei Viertel gelang New England um den jungen Quarterback Drake Maye kein einziger Punkt. Noch nie musste ein Super-Bowl-Teilnehmer punktlos vom Spielfeld schleichen – diese Schmach konnten die Patriots erst im letzten Viertel abwenden. © Charlie Riedel/AP/dpa

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7/13 - Ein zentraler Faktor für den schwachen Offensivauftritt der Patriots: Der junge Drake Maye, der in die Fußstapfen von Star-Quarterback Tom Brady tritt, erlebte einen schlimmen Abend. Dem 23-Jährigen blieb kaum Zeit, den Ball zu seinen Mitspielern zu befördern, er ging oft zu Boden und seine Laufversuche wurden fast immer gestoppt. Zudem verfehlte er gleich mehrfach machbare Würfe bei Third Down. © Brynn Anderson/AP/dpa

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8/13 - Im letzten Viertel war Maye dann zur Stelle, warf mit zwei Pässen zu Wide Receiver Mack Hollins fast genauso viele Yards wie im gesamten Spiel zuvor. Gerade als Maye und damit auch die Patriots besser ins Spiel zu finden schienen, fing Seahawks-Safety einen übermütigen Pass von New Englands Quarterback zur Interception ab. Die kurzzeitig aufkeimende Hoffnung und das zwischenzeitliche Erstarken des Drake Maye fanden damit gleichermaßen ein jähes Ende. Insgesamt leistete sich Maye zwei Interceptions und einen Fumble. © IMAGO/DAVID TULIS/IMAGO/UPI Photo

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9/13 - Aber: Die Offensive Line der Patriots erwischte einen noch schlechteren Tag als ihr Quarterback und ließ in Summe sechs Sacks sowie elf Quarterback-Hits zu. Ohnehin schien die niedrigste Punkteausbeute in einem Super Bowl, die im Duell der Patriots gegen die Rams erzielt wurde (13:3) lange in Gefahr, bis sich beide Teams im letzten Viertel auf einen wilden Schlagabtausch einließen. © Steve Luciano/AP/dpa

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10/13 - Eine schockierende Statistik für die Patriots: Zur Halbzeit hatte New England nur 51 Yards zu Stande gebracht, das ist der drittniedrigste Wert in der Geschichte des Super Bowls. © Matt Slocum/AP/dpa

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11/13 - Allein Seattles Kenneth Walker hatte auf dem Boden fast doppelt so viele Yards erreicht – nämlich 94. Insgesamt kam der Running Back auf 136 Laufyards und 25 Yards für gefangene Pässe und wurde für diese Leistung als Most Valuable Player ausgezeichnet. © IMAGO/JOHN ANGELILLO/IMAGO/UPI Photo

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12/13 - Quarterback Sam Darnold hingegen suchte immer wieder seinen Star-Receiver Jaxon Smith-Njigba, fand ihn aber nur selten. Entsprechend zeigten sich viele Anhänger nach dem Spiel mit der Leistung der Quarterbacks auf beiden Seiten unzufrieden. Zumindest traf Darnold aber vernünftige Entscheidungen, leistete sich keine Ballverluste und gab den Ball oft genug an Walker weiter. Bis weit nach der Halbzeit kamen die einzigen Punkte für Seattle durch Field Goals – und Jason Myers. © Matt Slocum/AP/dpa

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13/13 - Jason Myers setzte in einem Spiel gleich zwei Rekorde. Seattles Kicker verwandelte fünf Field Goals für 15 Punkte – mehr schaffte noch kein Kicker im Super Bowl. Außerdem schraubte er seine Punktausbeute in dieser Saison auf starke 205 Zähler – auch das ist der Höchstwert, und zwar positionsübergreifend. © Brynn Anderson/AP/dpa
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