
Die Insel Capri liegt malerisch im Mittelmeer, genau zwischen Neapel und der Amalfi Küste. Für viele Reisende ist sie absolutes Sehnsuchtsziel, doch das hat Folgen, denn die Insel kämpft mit den schieren Massen an Touristen, die zu Besuch kommen. 13.000 Menschen leben dauerhaft auf Capri. Dementgegen stehen zehntausende Touristen und Touristinnen. Schätzungsweise 50.000 Menschen gehen während der Sommersaison täglich auf der Insel an Land.
Bereits seit Jahren versucht sich Capri an einer Lenkung und Eindämmung der Touristenströme. Besucher und Besucherinnen müssen beispielsweise eine Art Eintrittsgebühr entrichtet, die anfällt, wenn man im Sommerhalbjahr von Sorrent oder Neapel mit der Fähre auf die Insel übersetzt. Zuletzt lag diese Gebühr bei fünf Euro pro Person.
Nun folgt die nächste Regelung. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge dürfen ab der kommenden Sommersaison nur noch Reisegruppe mit maximal 40 Menschen auf die Insel. Die neue Regelung sei vom Gemeinderat einstimmig beschlossen worden.
Für Reisegruppen mit mehr als 20 Personen gelten ebenfalls Auflagen: Die Reiseleiter sollen über Headsets mit den Touristen und Touristinnen sprechen. Lautsprecher sind nicht mehr erlaubt. Als Erkennungszeichen soll künftig ein einheitliches Schild und keine Regenschirme mehr dienen. Und die Reiseleiter sind dafür verantwortlich, dass sich ihre Gruppen nicht zu breit machen.