Fürth - Noch wird an der Halle in Fürth gebaut, schon bald aber düsen hier Besucherinnen und Besucher mit elektrischen Karts umher. Ein BattleKart-Standort eröffnet in der Südstadt. Weitere Attraktioen sind geplant.

Videospiel trifft Realität: In Fürth soll noch in diesem Jahr ein BattleKart-Center entstehen. Auf seiner Website präsentiert sich das Unternehmen aus Belgien als eine Mischung aus Computerspiel und Autoscouter. Weltweit gibt es BattleKart bereits an zahlreichen Standorten. In Fürth soll es voraussichtlich im Juli 2026 so weit sein, spätestens aber zu Beginn der diesjährigen Sommerferien in Bayern. Das bestätigt Geschäftsführer Christian Ebster im Gespräch mit nordbayern.de.

Auf dem Areal des ehemaligen Quelle-Retourenlagers in der Waldstraße 73 in der Fürther Südstadt wird schon gewerkelt. Der Ausbau der alten Halle läuft. Es bleibt aber noch viel zu tun, denn neben dem Bestandsgebäude wird es laut Ebster ein weiteres geben: Eine 100 Meter lange und 30 Meter breite Halle auf Stelzen entsteht gerade. Bis Ende Mai soll sie ihm zufolge stehen. Darin soll es dann genug Platz für die BattleKart-Rennstrecke geben, ebenso wie für eine Lobby, Sozialräume - und weitere Angebote. Dazu später mehr.

Zunächst zur Frage: Was ist BattleKart eigentlich? Solange das Licht brennt, wirken die Hallen unspektakulär, wie Videos anderer Standorte zeigen. „Es sieht aus wie eine leere große Fläche“, sagt Ebster. Doch geht das Licht aus und die Besucherinnen und Besucher steigen in ihr Fahrzeug, legen den Gurt an und schon sind sie mitten im Spiel. Auf dem Boden erscheint eine virtuelle Fahrbahn, auf der Gäste mit elektrischen Go-Karts um die Wette fahren können. Beamer projizieren die Strecke, Hindernisse und Boni auf den Hallenboden - das Ganze ähnelt dabei dem bekannten Videospiel Mario Kart.

Wie das Unternehmen auf seiner Website mitteilt, basiert das Fahrerlebnis auf Augmented Reality, einer Kombination aus der echten Welt (Kart und Halle) und digitalen Inhalten (Parcours und Booster). BattleKart ist demnach ein „Videospiel in Lebensgröße“, wirbt das Unternehmen. Ein solches Spiel dauere 15 Minuten und sei mit zwei bis zwölf Spielenden möglich, erklärt Ebster. Um teilzunehmen, müssen Gäste mindestens 1,45 Meter groß sein. Weitere Voraussetzungen gebe es nicht.

Unfälle verhindert das Kart durch ein besonders Anti-Kollisionssystem selbst. Kleinere Zusammenstöße wie beim Autoscooter sind zwar dennoch möglich. Einen Helm brauche es deshalb aber nicht, erklärt Ebster.

In der Fürther Südstadt eröffnet 2026 ein Freizeit-Center

BattelKart in Fürth soll der Website zufolge voraussichtlich von Montag bis Donnerstag jeweils von 14 bis 21 Uhr geöffnet haben, freitags von 14 bis 22 Uhr, samstags von 10 bis 22 Uhr und sonntags von 10 bis 18 Uhr. Die Preise werden Ebster zufolge voraussichtlich bei rund 20 Euro liegen. Derzeit sucht das Unternehmen laut Ebster noch Personal für den Standort Fürth.

Damit nicht genug: BattleKart ist laut Ebster nicht die einzige neue Freizeitattraktion, die es auf dem Areal in der Fürther Südstadt geben soll. BattleKart wird ihm zufolge Teil des dort entstehenden „Next Level Funparks“ sein - ein Center, in dem verschiedene Freizeitattraktionen ihren Platz finden sollen. Wie die Website des Centers bereits jetzt verrät, wird das Angebot neben BattleKart auch etwa Bowling, Escape-Rooms, Lasertag und Schwarzlicht-Minigolf umfassen.

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