An der Konrad-Groß-Schule, einer Grund- und Mittelschule in Nürnberg, lief am Donnerstagvormittag ein Großeinsatz der Polizei. Die Grund: Am Vormittag soll ein Schüler mit einer Schusswaffe in der Schule gesehen worden sein, die Schule alarmierte daraufhin die Polizei. Eine Bedrohungslage lag nicht vor. Das teilte ein Sprecher der Polizei auf Anfrage unserer Redaktion mit.
Der Schüler besucht die Mittelschule und ist namentlich bekannt. Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an, „um Gefahren für Unbeteiligte auszuschließen“. Konkret versuchten die Beamten zu klären, wo sich der betroffene Schüler gerade aufhält und um welche Waffe beziehungsweise ob es sich tatsächlich um eine Waffe handelt. Der Schulbetrieb lief unterdessen weiter.
Am Mittag meldete ein Sprecher der Polizei vorläufige Entwarnung für die Schule, wobei ohnehin „zu keinem Zeitpunkt konkrete Gefahr bestanden hat“. Die Schule wurde abgesucht - ohne Ergebnis. Da sich der Schüler nicht im Schulgebäude befindet, sei die Schule als sicher anzusehen. Die Sperrung rund um die Konrad-Groß-Schule in der Oedenberger Straße wird nun sukzessive abgebaut. Der Schulbetrieb endet am Donnerstag vorzeitig, Eltern können ihre Kinder ab 12.15 Uhr direkt an der Schule abholen.
Die Maßnahmen laufen weiter, die Polizei fahndet nach dem Jungen.
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