Fürth - Vor dem Kellerduell gegen Magdeburg kämpft Fürth mit mehreren Ausfällen. Trainer Heiko Vogel setzt trotzdem auf Aufbruchstimmung - und bedankt sich bei den Fans.

Die Spielvereinigung Greuther Fürth steht am Freitag erneut vor einem richtungsweisenden Abend im Kampf um den Klassenerhalt. Mit dem 1. FC Magdeburg kommt der direkte Tabellennachbar in den Sportpark Ronhof - nur ein Punkt trennt beide Teams, wobei die Gäste das klar bessere Torverhältnis aufweisen.

Nach dem überraschenden Auswärtssieg bei Holstein Kiel, dem ersten seit September, gönnte Heiko Vogel seiner Mannschaft am Montag einen freien Tag. Seit Dienstag läuft die Vorbereitung auf das brisante Flutlichtspiel. Nach Angaben des Trainers verlief die Einheit „intensiv und lautstark“.

Klaus fällt wochenlang aus - Blitz-Debüt für Neuzugang Ltaief?

Auf dem Trainingsplatz fehlte Felix Klaus. Fürths Top‑Scorer musste bereits in Kiel das Aufwärmen abbrechen; Anfang der Woche meldete der Verein eine Muskelverletzung im Oberschenkel. Der 33‑Jährige fällt mehrere Wochen aus - für Vogel eine „Hiobsbotschaft“. Neben Klaus fehlen weiterhin Sacha Bansé, Marco John, Luca Itter und David Abrangao. Auch Julian Green und Maximilian Dietz stehen nicht zur Verfügung. Positive Nachrichten gab es hingegen von Innenverteidiger Noah König, der ins Mannschaftstraining zurückgekehrt ist.

Eine möglicher Ersatz für Klaus ist Neuzugang Sayfallah Ltaief, der kurz vor Transferschluss verpflichtet wurde. Der 25‑Jährige sei „definitiv bereit“ für die Startelf, so der Kleeblatt-Coach. Ltaief bringe einen „explosiven Antritt“ mit, der im Umschaltspiel gegen Magdeburg hilfreich sein könne. Ob Vogel erneut auf die Kieler Startelf setzt oder personell umbaut, ließ er offen: „Ich will mir nicht in die Karten schauen lassen.“

„Sensationell“: Trainer lobt Fan‑Aktion in der Stadt

Bevor es auf der Pressekonferenz um Personalien ging, wandte sich Vogel mit einem Dank an die Fans. Diese hatten in der Stadt mehrere Transparente aufgehängt. Mit markigen Sprüchen beschworen sie den Zusammenhalt zwischen Stadt, Verein, Mannschaft und Fans. „Das finde ich sensationell“, sagte Vogel, der auch betonte, dass es nur gemeinsam gehe.