
Ein Beamter der Verkehrspolizei war laut eines Presseberichts mit einem zivilen Messfahrzeug unterwegs, als ihm das Fahrzeug auf der A70 auffiel. Der Tesla fuhr durch die Baustelle bei Bamberg und beschleunigte dabei immer wieder stark, fuhr dicht auf und benutzte verbotswidrig den linken Fahrstreifen, obwohl das Fahrzeug zu breit für diesen war.
Bei einer Messung wurde eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 18 Kilometern pro Stunde festgestellt, als der Tesla 104 Kilometer pro Stunde bei erlaubten 80 fuhr. Nach der Baustelle beschleunigte das Fahrzeug erneut stark im dichten Verkehr. Auf der A73 in Richtung Nürnberg wurden weitere Verstöße dokumentiert, darunter eine Geschwindigkeit von 152 Kilometern pro Stunde bei erlaubten 120 sowie ein gefährdend dichter Abstand von etwa 18 Metern bei 125 Kilometern pro Stunde, obwohl mindestens 62 Meter vorgeschrieben sind.
Erst auf der A3 konnte der Tesla sicher angehalten werden. Die Fahrerin verweigerte die Einsicht in das Video ihres Fahrverhaltens und machte keine Angaben zu den Vorwürfen. Sie muss mit einem Bußgeld von 740 Euro, zwei Punkten in Flensburg und einem Monat Fahrverbot rechnen.
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