München - Über 13.000 Fahrzeuge von BMW müssen für ein Software-Update dringend die Werkstatt. Grund ist ein Problem mit einem Sensor im Lenkgetriebe. Was Besitzer der betroffenen Autos wissen müssen.

Der Lenkungsassistent ist ein praktisches Feature in neueren Autos. Das Auto hält beispielsweise selbstständig die Spur. Das Helferlein kann aber schnell zum Albtraum werden, wenn es sich selbstständig macht und beispielsweise ungewollte Lenkbewegungen ausführt.

Der Münchner Hersteller BMW hat nun in Zusammenarbeit mit dem Kraftfahrt-Bundesamt einen Rückruf des Models X3 gestartet. Betroffen sind laut Kraftfahrt-Bundesamt Fahrzeuge, die zwischen dem 20. Juni 2023 und dem 27. November 2025 produziert wurden.

Zur Mangelbeschreibung heißt es, eine Fehlfunktion des Lenkgetriebesensors könne nicht in jedem Fall korrekt erkannt werden. Dadurch seien ungewollte Lenkbewegungen nicht auszuschließen. Zur Beseitigung des Fehlers brauche es ein Software-Update der Steuergeräte.

Über Vorfälle mit Sach- oder Personenschäden in Zusammenhang mit der Problembeschreibung sei laut Kraftfahrt-Bundesamt nichts bekannt. Betroffen sind weltweit 105.124 Fahrzeuge, deutschlandweit sind es 13.171 Autos.

Von Seiten des ADAC heißt es, das Software-Update in einer Werkstatt dauere circa eine Stunde. Das Update ist für die Kfz-Besitzer kostenlos.