
Am Freitagnachmittag, 30. Januar 2026, war der Fahrer eines Krankentransports mit einem Patienten bei Schweinfurth in die Notaufnahme eines Krankenhauses unterwegs. Während der Fahrt wurde der Rettungssanitäter mit einem Laserpointer geblendet und verletzt. Wie aus einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken hervorgeht, richten sich die Ermittlungen in der Angelegenheit gegen einen 14 Jahre alten Teenager. Ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und eines Eingriffs in den Straßenverkehr wurde gegen den 14-Jährigen eingeleitet.
Rettungssanitäter leicht verletzt
Was war passiert? Am Freitag fuhr gegen 17.45 Uhr ein Krankentransport durch die Hoefelstraße bei Hochfeld/Schweinfurt. Mit einem Patienten hatte der Transport die Notaufnahme eines Krankenhauses zum Ziel. Während der Fahrt wurde der 47-jährige Sanitäter am Steuer durch das rote Licht eines Laserpointers geblendet. Der Fahrer wurde hierdurch zwar beeinträchtigt, behielt glücklicherweise jedoch trotzdem die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der 47 Jahre alte Rettungssanitäter setzte seinen Transport fort und übergab seinen Patienten in der Notaufnahme. Der Fahrer selbst erlitt durch den Angriff leichte Verletzungen.
Ermittlungen gegen 14-Jährigen
Durch unmittelbar eingeleitete Maßnahmen gelang es den Beamten der Schweinfurter Polizei schnell, einen Tatverdächtigen zu ermitteln. Hierbei handelt es sich um einen 14-jährigen Jungen. Ihm wird vorgeworfen, mit einem Laserpointer den Rettungssanitäter während der Fahrt vorsätzlich geblendet und verletzt zu haben. In diesem Zusammenhang wurde von Seiten der Polizei folglich ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung sowie wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet. Darüber hinaus wurde der Laserpointer durch die Beamten beschlagnahmt. Neben der Staatsanwaltschaft wird auch das Jugendamt über die Geschehnisse in Kenntnis gesetzt.
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