Mintraching - Nach einem Unfall auf der A3 mit mindestens sechs Verletzten prüft die Polizei einen konkreten Verdacht zur Ursache des Unglücks.

Ein Fahrfehler war offenbar die Ursache für einen Unfall auf der Autobahn 3 bei Regensburg mit mehreren Verletzten. Der Fahrer eines Kleinbusses sei mutmaßlich eingeschlafen und auf einen vorausfahrenden kleinen Lieferwagen gefahren, teilte das Polizeipräsidium Oberpfalz mit. Mindestens sechs Menschen seien dadurch verletzt worden, einige davon mittelschwer.

Die Autobahn Richtung Nürnberg war bis zum Mittag rund zwei Stunden lang gesperrt. Der Verkehr wurde vor der Anschlussstelle Mintraching umgeleitet. Im Kleinbus hatten nach Angaben der Polizei außer dem Fahrer noch fünf weitere Menschen gesessen, im Lieferwagen waren zwei Personen. Wer welche Verletzungen erlitten hat, teilte die Polizei nicht mit.

Tragödie auf A3 in Franken: Junger Mann vor Augen des Vaters tödlich verletzt

An diesem Wochenende war es erst am Samstag (17. Januar 2026) in Franken auf der A3 an anderer Stelle zudem zu einem folgenschweren Verkehrsunfall gekommen. Nach dem Vorfall mussten beide Fahrbahnen gesperrt werden, teilt das Polizeipräsidium Unterfranken nun in einer Pressemitteilung zu dem Unfall von Samstag (17. Januar 2026) mit. Wie die Beamtinnen und Beamten in diesem Zusammenhang zudem erklären, waren zwei Rettungshubschrauber ebenfalls vor Ort im Einsatz.

Nach aktuellem Stand der Ermittlungen fuhr ein 20-jähriger Mann mit einem Leichtkraftrad auf der A3 in Richtung Würzburg entlang. Der 56-jährige Vater des Leichtkraftradfahrers fuhr vor diesem mit einem Pkw. Beide befanden sich auf dem Standstreifen, als der 20-Jährige aus noch ungeklärter Ursache wieder auf die Fahrbahn fuhr und dort von einem Mercedes erfasst wurde.

Wie nun klar ist, hatte der Vorfall schwerwiegende Folgen. Das Präsidium erklärt, dass der 20-Jährige bei der Kollision mit dem Mercedes lebensgefährlich verletzt und im Anschluss sofort in ein Krankenhaus gebracht wurde. Der 56-Jährige, sowie die zunächst vermuteten beiden im Mercedes befindlichen Personen kamen auch zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Wenige Stunden nach dem Unfall hat sich die Polizei nun erneut mit einem tragischen Update zu Wort gemeldet. Der 20-jährige Leichtkraftradfahrer ist im Verlauf des Abends trotz einer schnellen notfallmedizinischen Versorgung im Krankenhaus verstorben. Weiter heißt es wörtlich: „Entgegen der ersten Meldung, befanden sich im Mercedes, welcher den 20-Jährigen erfasste, drei Personen. Hierbei handelt es sich um einen 61-jährigen Mann, eine 50-jährige Frau und eine 23-jährige Frau. Alle drei wurden leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Im Zuge der Unfallaufnahme mussten beide Fahrbahnen vorübergehend für die Aufräum- und Bergungsarbeiten gesperrt werden. Zwischenzeitlich konnte die Autobahn dann aber für den Verkehr wieder freigegeben werden. Der genaue Unfallhergang ist nun Gegenstand der laufenden Ermittlungen.