Bayreuth - Wegen Eisregen haben sich am Montagabend zahlreiche Unfälle auf der A9 ereignet. Zehn Menschen wurden dabei verletzt. Insgesamt 39 Fahrzeuge waren beteiligt. In der Folge musste die Autobahn stundenlang gesperrt werden.

Am späten Montagabend (12. Januar), in der Zeit von 18.45 Uhr bis 23.15 Uhr, haben sich auf der A9 im Abschnitt zwischen Trockau und Bayreuth in beiden Fahrtrichtungen mehrere Unfälle ereignet. Grund war laut Informationen der zuständigen Polizeiinspektion Eisregen.

Insgesamt wurden durch die Verkehrspolizeiinspektion Bayreuth neun Verkehrsunfälle mit 39 beteiligten Fahrzeugen aufgenommen. Hierbei wurden zehn Personen zum Teil schwerst verletzt. Die Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Es entstand ein Sachschaden von mindestens einer Million Euro.

Die Autobahn in Richtung Berlin war in der Nacht für mehrere Stunden komplett gesperrt. Kurzfristig erfolgte eine Ausleitung an der Anschlussstelle Bayreuth-Süd. Erst durch den Einsatz mehrerer Streufahrzeuge konnte die Situation bereinigt und die Autobahn in den frühen Morgenstunden am Dienstag wieder freigegeben werden. Zeitweise sei die Autobahn laut Polizeiinformationen von einer zwei Zentimeter dicken Eisschicht überzogen gewesen. Die Feuerwehren Bayreuth, Bindlach und das THW waren im Einsatz.


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