Nürnberg - Am Montagmittag ist es auf der A6 bei Nürnberg zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen mehreren Fahrzeugen gekommen. Zwei Fahrzeuge brannten vollständig aus, mehrere Personen wurden schwerverletzt.

Auf der A6 in Fahrtrichtung Heilbronn hat sich zwischen der Anschlussstelle Langwasser und dem Autobahnkreuz Nürnberg-Süd am Montagmittag gegen 14 Uhr ein schwerer Unfall ereignet. Kurz vor dem Autobahnkreuz Süd geriet ein Sattelzug auf spiegelglatter Fahrbahn ins Schleudern, krachte rechts in die Schutzplanke und schleuderte anschließend aufgrund der Wucht des Aufpralls auf die linke Fahrbahnseite. Hierbei kollidierte der Lkw mit zwei Pkw und drückte diese an die Mittelschutzplanke. Bei dem Unfall wurde eine Person schwer, und eine Person tödlich verletzt. Zwei weitere Personen Unfallbeteiligte wurden leicht verletzt, darunter auch der Fahrer des Lkw.

Zudem entzündete sich am Unfallort ein Feuer. Ob das Brandgeschehen vom Pkw oder vom Lkw ausging ist Gegenstand der Ermittlungen. Ein Pkw und der Lkw sind vollständig ausgebrannt.

Die Berufsfeuerwehr Nürnberg ist derzeit mit einem Großaufgebot vor Ort. Bei Eintreffen der Feuerwehr waren nach ersten Informationen die in den Unfall verwickelten Personen aus den Fahrzeugen befreit und konnten durch zufällig anwesende Ärzte unter den Unfallzeugen erstversorgt werden bis der Rettungsdienst eintraf. Die Feuerwehr konnte somit direkt mit den Löscharbeiten beginnen.

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Auch für die Einsatzkräfte ist die glatte Fahrbahn eine Herausforderung. © ToMa

Der Servicebetrieb Öffentlicher Raum (SÖR) und die Autobahnmeisterei streuen derzeit rund um die Einsatzstelle ab, um sichere Arbeitsbedingungen für alle Einsatzkräfte zu gewährleisten. Die A6 ist im Unfallbereich in beiden Fahrtrichtungen komplett gesperrt. Die Vollsperrung soll sich laut Informationen vor Ort noch mehrere Stunden ziehen, weil im Rahmen der Unfallermittlungen ein Gutachter einbestellt wurde. Erst wenn dieser seine Arbeit abgeschlossen hat, kann mit der Bergung begonnen werden. Autofahrer sollten den Bereich weiträumig umfahren. Bereits jetzt staut es sich auf mehreren Kilometern.

Dies ist eine Erstmeldung. Weitere Informationen in Kürze. Zuletzt aktualisiert am 12. Januar 2026, um 16.43 Uhr.


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