Greding/Hilpoltstein - Auf der A9 bei Hilpoltstein ist es am Sonntag zu einer ganzen Unfallserie gekommen. 22 Fahrzeuge waren beteiligt – Polizei und Feuerwehr waren im Dauereinsatz. Zwölf Personen wurden verletzt.

Am Sonntagmittag, 11. Januar 2025, kam es auf der A9 zwischen den Anschlussstellen Hilpoltstein und Greding innerhalb kürzester Zeit zu einer ganzen Reihe von teils schwerwiegenden Verkehrsunfällen. Wie aus einer Pressemitteilung der Verkehrspolizei Feucht hervorgeht, wurden dabei zwölf Personen verletzt.

Wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Mittelfranken auf Nachfrage unserer Redaktion erklärte, kam es am Sonntag auf der Autobahn A9 in Fahrtrichtung München zwischen Hilpoltstein und Greding in kurzen Abständen zu einer ganzen Serie von Unfällen „auch im Staugeschehen“, so der Sprecher. Einige an das Stauende auffahrende Fahrzeugführer konnten offenbar nicht mehr rechtzeitig bremsen.

Insgesamt ereigneten sich neun Verkehrsunfälle auf dem Streckenabschnitt, wobei vier der Unfälle mit verletzten Personen waren. 22 Fahrzeuge waren beteiligt und zwölf Personen wurden verletzt. Der Gesamtschaden der neun Unfälle wird auf circa 300.000 Euro geschätzt. Die Feuerwehren aus Hilpoltstein, Jahrsdorf und Meckenhausen kamen ebenfalls zur Unterstützung.

Hier ein Auszug der Verkehrsunfälle mit Personenschaden: „Ein 28-jähriger Softwareentwickler aus der Region fuhr mit seinem Seat auf der rechten Spur der A 9, als er aufgrund der tiefstehenden Sonne den Stau vor ihm zu spät erkannte.“, so die Polizei. Er leitete eine Vollbremsung ein, kam dadurch ins Schleudern und kollidierte mit der Fahrerseite eines Daimler. Durch den Aufprall wurden der 28-Jährige sowie die beiden Insassen des Daimler leicht verletzt und kamen mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus nach Roth respektive Rummelsberg. Der Sachschaden wird auf ca. 25.000 Euro geschätzt.

Ein 19-Jähriger fuhr kurze Zeit später ebenfalls auf der rechten Fahrspur und übersah ebenfalls aufgrund der tiefstehenden Sonne den stockenden Verkehr vor sich. Er kollidierte mit dem Audi eines 45-Jährigen, schleuderte dadurch in die Mittelschutzplanke, prallte von dieser wieder ab und kollidierte mit dem Heck eines VW, in dem ein 61-Jähriger saß. Aufgrund der massiven Kollision wurden der 19-Jährige, der 45-Jährige im Audi und dessen Beifahrerin verletzt. Die 21-jährige Beifahrerin musste durch die Freiwillige Feuerwehr Hilpoltstein aus dem Fahrzeug geborgen werden und kam mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus nach Eichstätt. Sie erlitt jedoch keine schwerwiegenden Verletzungen. Der 19-jährige Unfallverursacher, sowie der 45-Jährige erlitten nur leichte Verletzungen und verzichteten auf eine ärztliche Behandlung vor Ort. Der Sachschaden wird auf rund 40.000 Euro geschätzt.

Ein 22-Jähriger fuhr mit seinem Skoda auf der linken Fahrspur der A9 in Richtung München, als er den stockenden Verkehr auf allen drei Fahrspuren zu spät wahrnahm. Er versuchte noch eine Kollision zu vermeiden, indem er nach links auswich. Dadurch prallte er in die Mittelschutzplanke, wurde zurückgeschleudert und kollidierte mit dem Heck eines Audi. Dieser wurde infolge der Kollision nach vorne getrieben und stieß gegen den Seat eines 31-Jährigen. Der Seat wurde ebenfalls nach vorne geschoben und prallte auf das Heck eines VW. Die nicht angeschnallte Beifahrerin im Skoda wurde durch den Unfall an Bein und Rücken verletzt und mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus nach Eichstätt gebracht. Die drei Insassen im Audi, sowie die beiden im Seat wurden leicht verletzt und benötigten keine ärztliche Behandlung an der Unfallstelle. Der Sachschaden beträgt ungefähr 50.000 Euro

Dieser Artikel wurde am 12. Januar 2026 um 11.51 Uhr aktualisiert.


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