Münchberg - Auf der A9 in Franken ist am Freitagvormittag das Führerhaus eines LKW komplett ausgebrannt. Die Auswirkungen auf den Verkehr waren erheblich: Die Autobahn musste gesperrt werden. Es bildete sich ein langer Stau.

Die Zugmaschine eines LKW steht lichterloh in Flammen. Eine schwarze Rauchsäule steigt über dem Fahrzeug auf. Dieses Bild hat sich den Einsatzkräften am Freitagvormittag (9. Januar) auf der A9 zwischen den beiden Münchberger Ausfahrten in Fahrtrichtung Berlin geboten.

Nach Informationen der zuständigen Polizeiinspektion gab es kurz vor 10 Uhr einen technischen Defekt an dem LKW. Das Fahrzeug sei daraufhin auf dem Seitenstreifen zum Stillstand gekommen. Kurz darauf habe die Sattelzugmaschine Feuer gefangen und geriet in Folge vollständig in Brand.

Der Fahrer und sein Beifahrer konnten sich nach Angaben der Polizei rechtzeitig in Sicherheit bringen und blieben unverletzt. Die Sattelzugmaschine brannte vollständig aus, es entstand ein Totalschaden. Das Übergreifen des Feuers auf den Auflieger konnte verhindert werden.

Der Brand wurde durch die anrückenden Feuerwehren aus dem Umkreis gelöscht. Zudem unterstützten sie bei den Verkehrsmaßnahmen.

Führerhaus in Flammen: Amazon-Lkw auf der Autobah
Fahrer und Beifahrer konnten sich rechtzeitig aus dem Führerhaus retten, bevor dieses komplett ausbrannte. © NEWS5 / Stephan Fricke/NEWS5

Die A9 musste für die Löscharbeiten voll gesperrt werden, später konnte eine Fahrspur freigemacht werden. Es bildete sich ein Stau von mehreren Kilometern. Gegen 13 Uhr konnte die Autobahn wieder vollständig freigegeben werden, nachdem der Lkw geborgen und die Fahrbahn vom gefrierenden Löschwasser gereinigt worden war.


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