
Der Winter hat Franken weiterhin fest im Griff - sehr zum Leidwesen der Autofahrer. Denn Kälte und Schnee sorgen in der Region für glatte und schneebedeckte Straßen. Auch am Samstag kam es zu zahlreichen Unfällen mit einem geschätzten Gesamtsachschaden von 150.000 Euro. Das teilen die örtlichen Polizeibehörden mit.
Mehrere Unfälle wegen Schnee und Glätte
Zu mehreren Glätte-Unfällen ist es im Dienstbereich der Polizeiinspektion Pegnitz gekommen. So kam bei Leups ein 31-Jähriger bei schneeglatter Fahrbahn ins Rutschen und prallte gegen eine Hauswand. Der Sachschaden beträgt rund 20.000 Euro. Bei Pottenstein fuhr ein Traktorfahrer sein Fahrzeug in die Leitplanke, den Sachschaden beziffert die Polizei auf zirka 8000 Euro.
Zwischen Plech und Pegnitz hat zudem eine 35-Jährige in einer Linkskurze die Kontrolle über ihr Auto verloren und ist von der Fahrbahn abgekommen. Vermutlich fuhr sie zu schnell auf der schneeglatten Fahrbahn. Die Frau wurde leicht verletzt, der Sachschaden wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt.
Schwerer Unfall: Soldat fährt in den Gegenverkehr
Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich auf der Bundesstraße 8 zwischen Pegnitz und Auerbach. Ein 27-jähriger US-Soldat geriet mit seinem Dodge Challenger wegen Schneeglätte ins Schleudern und kollidierte mit dem Gegenverkehr. In der Folge stießen ein BMW mit drei jungen Insassen sowie ein Seat mit zwei Insassen mit dem Fahrzeug zusammen. Zwei weitere Fahrzeuge wurden durch Trümmerteile beschädigt. Der Unfallverursacher wurde schwer verletzt, die übrigen Beteiligten erlitten leichte Verletzungen. Der Gesamtschaden liegt bei etwa 52.000 Euro. Die B 85 war während der Unfallaufnahme und Bergung für etwa zweieinhalb Stunden vollständig gesperrt.
Audi-Fahrer überschätzt sein Können
Ein 25-jähriger Audi-Fahrer nutzte in Hausen im Landkreis Forchheim die geschlossene Schneedecke auf einem Kundenparkplatz, um waghalsige Fahrmanöver zu vollführen. Dabei überschätzte er offenbar sein Können und stieß mit dem Heck seines Autos gegen einen Baucontainer. Hierdurch entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 3.000 Euro.
Zu schnell gefahren bei Schnee: 18-Jähriger fährt in Leitplanke
Am Samstagnachmittag ist ein 18-Jähriger gegen 16 Uhr auf schneebedeckter Fahrbahn zwischen Herzogwind und Obertrubach ins Rutschen gekommen und in die Leitplanke gefahren. Der Suzuki-Fahrer war zu schnell unterwegs. Die Polizei schätzt den Schaden auf 10.000 Euro.
Zusammenstoß auf Kreuzung: Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung
Am Freitagabend hat ein 25-Jähriger in Leinburg die Unterhaidelbacher Hauptstraße in Richtung Staatsstraße einen Unfall verursacht. Trotz schneeglatter Fahrbahn fuhr er seinen Skoda zu schnell und rutschte in den Kreuzungsbereich. Zur gleichen Zeit fuhr ein 29-Jähriger mit seinem Audi auf der Staatsstraße von Winn in Richtung Unterhaidelbach und stieß gegen die Fahrerseite des Skodas. Beide Fahrer sowie die Beifahrerin im Audi wurden dabei leicht verletzt. Die Fahrzeuge wurden massiv beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf 35.000 Euro. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung ein.
Beim Überholen ins Schleudern gekommen
Auf der Autobahn 9 bei Leupoldsgrün hat ein 25-Jähriger beim Überholen wegen Glätte die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Er touchierte ein Wohnmobil auf der mittleren Spur und verursachte einen Sachschaden in Höhe von 12.000 Euro. Durch großes Glück wurde bei dem Zusammenstoß niemand verletzt.
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