
Am Samstagnachmittag, 3. Januar, gegen 16:15 Uhr, hat sich auf der Autobahn A9 in Fahrtrichtung Nürnberg, kurz vor der Anschlussstelle Lenting, ein Verkehrsunfall ereignet. Aus bislang ungeklärter Ursache hatte ein 73-jähriger Pkw-Fahrer wurde aus bislang ungeklärter Ursache während der Fahrt das Bewusstsein verloren. Mehrere Fahrzeuge kollidierten daraufhin miteinander, wie die Verkehrspolizei Ingolstadt am Sonntaf bekanntgab.
Der 73-jährige Berliner befuhr den Erkenntnissen zufolge mit seinem BMW im Baustellenbereich den linken von zwei Fahrstreifen der A9 in Fahrtrichtung Berlin. Kurz vor der Anschlussstelle Lenting wurde er plötzlich bewusstlos und verlor somit die Kontrolle über sein Fahrzeug. Zunächst prallten der Mann und sein Fahrzeug gegen die linke Betonleitwand. Das Auto wurde daraufhin zurück auf die Fahrbahn geschleudert - es beschleunigte erneut.
Anschließend geriet der Pkw auf die Begrenzungslinien zwischen den beiden Fahrstreifen, kollidierte rechtsseitig mit einem Audi eines 53-Jährigen aus Lübeck, der auf dem rechten Fahrstreifen fuhr, sowie linksseitig mit einem niederländischen Nissan einer 50-Jährigen auf dem linken Fahrstreifen. Die Wucht des Aufpralls schob den Nissan auf einen vorausfahrenden Renault eines 39-Jährigen aus dem Wartburgkreis. Dieser wiederum kollidierte mit dem Seat eines 44-Jährigen aus Frankfurt am Main.
Sowohl der BMW des 73-Jährigen Unfallverursachers als auch der Nissan der 50-Jährigen waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden wird auf etwa 60.000 Euro geschätzt. Verletzt wurde bei der Massenkarambolage niemand.
Die Fahrbahn in Richtung Nürnberg war für etwa eineinhalb Stunden gesperrt. Zudem musste der linke Fahrstreifen in Fahrtrichtung München für etwa drei Stunden zur Unfallaufnahme gesperrt werden, was zu „erheblichen Verkehrsbehinderungen“ führte, wie die Verkehrsinspektion weiter mitteilt. Die Freiwillige Feuerwehr Lenting, das Technische Hilfswerk sowie die Berufsfeuerwehr Ingolstadt unterstützten bei der Unfallaufnahme, unter anderem durch Verkehrsabsicherung und Verkehrsleitung. Gegen den 73-jährigen Unfallverursacher wurde ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.
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