Nürnberg - Silvester ist vorbei, doch die Reste des Feuerwerkes liegen noch immer auf den Straßen. Die Mitarbeiter des Sör waren schon früh auf, um die Stadt von den Müllmassen zu befreien.

2025 wurden von Januar bis September mehr als 42.400 Tonnen Feuerwerkskörper nach Deutschland importiert. Doch was passiert, wenn alle Raketen gezündet wurden und sich der Müll nun auf den Straßen stapelt?

Die Stadt Nürnberg veröffentlicht in einer Pressemitteilung, wie viele Tonnen Silvestermüll der Servicebetrieb öffentlicher Raum Nürnberg (Sör) entsorgen musste. Die Zahl ist enorm.

Ab 4 Uhr morgens unterwegs

Insgesamt 32 Mitarbeiter des Sör waren am 1. Januar 2026 ab 4 Uhr morgens unterwegs und befreiten die Stadt von etwa 18 Tonnen Silvestermüll. So viel wiegen ungefähr 12 normalgroße Autos oder vier Elefanten.

Großfahrzeuge der Straßenreinigung helfen aus

Beginnend am Lorenzer Platz reinigten sie Straßen und Plätze der Altstadt von abgebranntem Feuerwerk, Feuerwerksbatterien, Müll und Flaschen. Da die Böllerreste oft sehr sperrig sind, musste vieles von Hand entfernt werden. Unterstützung bekamen die Sör-Beschäftigten von Kleinkehrmaschinen sowie zwei Großfahrzeugen der Straßenreinigung.

Winterdienst hat Vorrang

Doch der Sör muss die Straßenreinigung aufgrund des Wetters erst einmal pausieren. Da es aktuell stark schneit, hat der Winterdienst eine höhere Priorität als die Entfernung des Silvestermülls. Erst wenn die Straßen geräumt und gesalzen sind, können die Aufräumarbeiten weiter gehen. Der Sör bittet deshalb alle Nürnbergerinnen und Nürnberger darum, mitzuhelfen und ihre Feuerwerks-Reste selbst zu entsorgen.