
Daniel Küblböck: Unter diesem Namen kannten und kennen ihn Millionen Menschen in Deutschland. Ab 2018 wandelte sich der Musiker und Schauspieler zur Frau: Lana Kaiser. Und verschwand während einer Kreuzfahrt.
Seine letzte Sprachnachricht galt einem Ex-Freund: „Ich möchte gerne von dem Schiff runter.“ Am Montag, 29. Dezember, ab 22 Uhr, läuft eine dreiteilige Dokumentation über den Ex-DSDS-Star auf dem BR.
Robin Gasser: „Ich habe Daniel Küblböck bedingungslos geliebt“
Robin Gasser war drei Jahre mit Küblböck zusammen. „Ich habe ihn bedingungslos geliebt und nie wieder jemanden so lieben können, wie ich Daniel geliebt habe.“
Im Podcast „Mit.Menschen“ spricht er mit NN-Redakteur Patrick Schroll über die Zeit mit Daniel, seine Vorbildfunktion für die queere Community in Deutschland und die Anfeindungen, denen Küblböck zeit seines Lebens ausgesetzt war.
DSDS, Dschungelcamp oder Let‘s Dance: Daniel Küblböck prägte die TV-Welt
Küblböck ist als Teilnehmer der 1. Staffel der RTL-Casting-Show „Deutschland sucht den Superstar“ 2003 deutschlandweit berühmt geworden. Der damals 17-Jährige aus Eggenfelden in Niederbayern erreichte den dritten Platz und war in der Boulevardpresse als „Paradiesvogel“ verschrien. Er nahm auch an Sendungen wie „Let‘s Dance“ oder „Dschungelcamp“ teil.
Drei Jahre lebte der Ex-DSDS-Star in Nürnberg. 2005 entschied sich der damals 22-Jährige für einen Umzug in die Frankenmetropole, weil sie ein „strategisch guter Punkt“ war. Von hier aus kam der Musiker schnell nach München, Frankfurt oder Leipzig. In München hatte ihm die Schickeria, in Berlin die „Scheinwelt“ nicht gefallen. Zudem mochte der Niederbayer die fränkische Mentalität. Und das Essen: „Bei Kartoffelknödel und Schäufela werde ich schwach.“
Daniel Küblböck und seine Jahre in Nürnberg: „Als wäre ich auf der Welt angekommen“
Daniel Küblböck gründete seine eigene Musikagentur „Positive Energie GmbH“ mit angeschlossenem Fan-Artikel-Sortiment in Gostenhof. Küblböck bezog eine Wohnung in Schoppershof und wurde schnell zum Stammkunden im Mercado: „Da hole ich jeden Vormittag meine Brötchen.“ Über seine Wahlheimat Nürnberg sagte er einst: „In dieser Stadt fühle ich mich, als wäre ich auf der Welt angekommen.“
Nach drei Jahren in der Noris zieht Küblböck Ende 2008 nach Wiesbaden. Geschäftliche Gründe haben den Ausschlag gegeben.
Aus seiner Angst vor dem Alter machte Küblböck keinen Hehl: „Die größte Angst habe ich davor, dass ich irgendwann in den Spiegel schaue und mich frage: Wo ist der lebensfrohe Daniel geblieben?“. Im September 2008 hatte Küblbock in Nürnberg im Gespräch mit unserer Zeitung über ein späteres Ableben folgendes geäußert: „Ich will auf jeden Fall einmal verbrannt werden und dann über dem Meer verstreut werden. Ganz theatralisch von meiner großen Liebe!“
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