
Vor wenigen Tagen protestierten erneut tausende Menschen auf den Straßen der vereinigten Straßen. Unter dem Motto „No Kings“, also „keine Könige“ wollten die Demonstrierenden ein Zeichen gegen die ihrer Ansicht nach autoritäre Politik Trumps setzen. Nun reagiert der Präsident mit zwei KI-generierten Videos auf die Proteste in seinem Land.
Trump bewirft Demonstranten mit Kot
In einem der beiden Videos, die der Präsident auf der Plattform truth social teilte, ist er als Pilot eines in einem Kampfjet mit der Aufschrift „King Trump“ zu sehen. Mit einer goldenen Krone auf dem Kopf fliegt er über zahlreiche Demonstranten. Anschließend wirft Trumps Flieger eine große Menge braunen Schlamm, der sehr an Fäkalien erinnert, über der Menschenmasse ab. Damit dürfte wohl klar sein, was der Präsident von den Protesten gegen ihn hält.
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Die Stimmung in den Kommentaren des Clips reicht von sarkastisch über zynisch bis hin zu traurig und verzweifelt. Sätze wie „Es ist toll, einen Drittklässler als Präsidenten zu haben“ oder „Hat jemals ein US-Präsident das Land mehr gehasst als dieser?“ sind zu lesen. Eine Nutzerin bringt die Situation gut auf den Punkt: „Jeder Präsident, der versucht, das Volk zu spalten statt zu vereinen, ist eine innere Bedrohung für die Verfassung.“ Einige Menschen machen sich auch Sorgen, dass Trumps „Make America Great Again“-Anhänger, das Video für echt halten könnten.
Trump krönt sich selbst
Als würde ein verstörendes Video des Präsidenten nicht genug sein, postet sein Vize JD Vance auf der Plattform Bluesky noch einen künstlich generierten Beitrag. In dem Schwarzweiß-Clip setzt Trump sich selbst eine Krone auf und legt sich einen Mantel um. Danach streckt er ein Schwert in die Luft, um seine monarchische Macht zu demonstrieren. Dann knien die Umstehenden nieder - zuvorderst seine politische Erzfeindin Nancy Pelosi, die demokratische frühere Vorsitzende des Repräsentantenhauses.
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Die Proteste gegen Trump nehmen zu
Seit Trumps zweiten Amtsantritt Ende Januar hat es in den Vereinigten Staaten deutlich mehr Demonstrationen als in seiner ersten Amtszeit gegeben. Das geht aus Zählungen des „Crowd Consortium“ der Universität Harvard hervor. Mitte Juni gingen bei „No Kings“-Protesten mehrere Millionen Menschen auf die Straßen - der Massenprotest gilt als einer der größten in der Geschichte der USA.
