
Es ist ein schwerwiegender Verdacht in Franken, der nun auch ernsthafte juristische Konsequenzen nach sich ziehen könnte, sollte ein Verantwortlicher von den Ermittlerinnen und Ermittlern ausfindig gemacht werden. Was war hier passiert? Der Reihe nach.
Ein Zeuge entdeckte am Donnerstagnachmittag (16. Oktober 2025) im Staatsforst „Kitschenrain“ bei Troschenreuth einen toten Jungwolf und verständigte anschließend umgehend die Polizei. Nach ersten Erkenntnissen könnten die Verletzungen möglicherweise von einem Schuss stammen, erklärt das Polizeipräsidium Oberfranken dazu nun weiter in einer Pressemitteilung von Freitagnachmittag (17. Oktober 2025).
In enger Abstimmung mit dem Landesamt für Umwelt stellten die Polizisten den Kadaver sicher. Wie bei tot aufgefundenen Wölfen üblich, erfolgt nun eine Untersuchung im Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin, teilt das Präsidium dazu weiter mit. Die Ergebnisse der Untersuchung fließen dann in die weiteren Ermittlungen der Polizei Pegnitz und der Staatsanwaltschaft Bayreuth ein. Auch die höhere Naturschutzbehörde der Regierung von Oberfranken ist über das Wolfsmanagement in den Fall eingebunden.
Die Polizei Pegnitz ermittelt aktuell wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Bundesnaturschutzgesetz und bittet mögliche Zeuginnen oder Zeugen, die in den vergangenen Tagen im Bereich des Staatsforsts ‚Kitschenrain‘ Beobachtungen gemacht haben, sich umgehend unter der Telefonnummer 09241/9906-0 zu melden.
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